Persönlichkeitsentwicklung

Gruppenerlebnisse, für die/den anderen da zu sein, sich gegenseitig zu helfen, selber Veranstaltungen zu organisieren - Jugendarbeit ist ein wichtiges Lernfeld, in dem junge Menschen viele Softskills erlernen - häufig ganz nebenbei.

Aktion „Nur Mut?!“

In Kooperation mit dem „Team meX“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg hat der Stadtjugendring Stuttgart einen neuen Projekttag für Schulen im Großraum Stuttgart Namens „Nur Mut?!“ entwickelt. Der rund vierstündige Projekttag verknüpft die Themen „Widerstand damals“ und „Zivilcourage heute“, ohne sie gleichzusetzen. Eine Stadterkundung in der Stuttgarter Innenstadt gibt einen Einblick in Widerstandsaktionen im Nationalsozialismus. In Kleingruppen begeben sich die Schüler_innen gemeinsam auf Spurensuche und lernen Stuttgarter Orte kirchlichen, politischen und jugendlichen Widerstands im Dritten Reich kennen. Im zweiten Teil des Projekttages steht die Gegenwart im Mittelpunkt. Was verstehen wir heute unter Zivilcourage? Welche Unterschiede bestehen zum Widerstand im Nationalsozialismus? Welche Bedeutung hat Zivilcourage für unsere demokratische Gesellschaft? In praktischen Übungen werden sie außerdem für zivilcouragiertes Handeln im Hier und Heute ermutigt, ohne sich dabei in Gefahr zu bringen.

Ansprechpartner:Alexander.schell(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:http://www.sjr-stuttgart.de/index.php?id=86&tx_ttnews[tt_news]=521&cHash=82cac0b0990aa78648c73623d1150065
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme, Vernetzung

Aktion "Gender" - Mädchenaktionstag - Jungenaktionstag - Stadtspiel

Mädchenaktionstag 17. Mai 2014 Der Mädchenaktionstag ist ein Tag für Mädchen im Alter von 8-14 Jahren, an dem verschiedene Einrichtungen abwechslungsreiche Workshops anbieten. Kooperation zwischen Stadtjugendring und desse Mitgliedern Evangelische Jugend Stuttgart, Sportkreisjugend, Alevitische Jugend, BDKJ und weiterer Einrichtungen wie Diakonie und Katholische Seelsorge. Stadtspiel für Jungen. Bis zu 140 Jungs der 8. Klassen der allgemeinbildenden Schulen Stuttgarts erhalten auf Anmeldung die Möglichkeit, im Rahmen eines Projekttags in 12 Gruppen jeweils 3 unterschiedliche Stuttgarter Einrichtungen der Jungenarbeit mit kleinen Praxisübungen kennen zu lernen. Jungenaktionstag An einem Samstag erhalten bis zu 120 Jungs der Altersstufen 9 – 13 Jahre die Möglichkeit, allerlei jungenspezifische pädagogische Angebote auszuprobieren. 10 Fachkräfte der Stuttgarter Jungenarbeit werden ein abwechslungsreiches Angebot aus den Bereichen Spielpädagogik, Erlebnispädagogik, Medienpädagogik und Prävention zusammenstellen.

Ansprechpartner:joachim.stein(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Integration, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Qualifizierung, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Vernetzung

Aktion Ferienpate

Mehr als 11.000 Kinder und Jugendliche in Mannheim leben von Hartz IV. Das bedeutet, das ihre Grundversorgung gesichert ist. Zur Teilhabe am Leben in einer sozialen Gemeinschaft gehört jedoch mehr als Nahrung, Kleidung und ein Dach über dem Kopf. Ganz elementar wichtig ist ein Aufwachsen ohne Ausgrenzung. Dazu gehört für Kinder und Jugendliche auch, die Ferien mit Gleichaltrigen verbringen zu können. Genau dieses wollen die Mannheimer Jugendverbände und der Stadtjugendring Mannheim mit diesem Projekt, das es seit 2007 gibt, umsetzen. Dabei sollen die preisgünstigen Angebote der Jugendverbände, von A wie Arbeiter-Samariter-Jugend bis S wie Sportkreisjugend genutzt werden, um möglichst vielen Kindern und Jugendlichen ein paar schöne Ferientage ermöglichen. Ob es sich um eine Wandertour durch den Schwarzwald, ein Zeltlager im Elsaß oder um Action bei der Kindersportwoche handelt, immer ist eine qualifizierte pädagogische Betreuung durch JugendleiterInnen gewährleistet und soziales Lernen in Gemeinschaft garantiert. Jahr für Jahr profitieren mehr als 100 Kinder und Jugendliche von diesem Projekt. Aber mit der Freizeit allein ist es für uns nicht getan. Neben der Berücksichtigung der Ferienwünsche der Kinder und Jugendlichen achten wir ebenso darauf, dass der Anbieter der Freizeit und die Familie möglichst aus dem gleichen Stadtteil kommen. So besteht nach den Sommerferien für die Kinder die Möglichkeit, weiterhin Kontakt zum Jugendverband zu halten und beispielsweise die Gruppenstunden zu besuchen. Damit wollen wir mit dem Projekt eine nachhaltige Wirkung erzielen.

Ansprechpartner:ferienpate(at)sjr-mannheim.de
Projektlink:http://www.sjr-mannheim.de
Schwerpunkte:Förderung, Freizeiten, Integration, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung

Filmprojekt „Frage-Zeichen“

Bereich Politisch-historische Jugendbildung -Jugendliche im Gespräch mit Zeitzeugen des Nationalsozialismus Der Film beschreibt das komplette gleichnamige Projekt der SJRs, das Ende 2012 mit einem Workshop begann. Über den Zeitraum von einem Jahr trafen sich Jugendliche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Nationalsozialismus, um über ihre Erinnerungen zu sprechen. Bei den persönlichen Gesprächen berichteten die Zeitzeugen von ihrer Jugend im Nationalsozialismus, von Verfolgung und Vertreibung aber auch von freudigen Erlebnissen. Alle Treffen zwischen den Zeitzeugen und den Jugendlichen wurden filmisch begleitet. So entstanden zehn Kurzdokumentationen, die jeweils ein Zeitzeugengespräch festhalten und eine Langdokumentation, die die Gespräche miteinander in Bezug bringt. Das Projekt wird 2014 aufgrund der positiven Resonanz fortgesetzt.

Ansprechpartner:Alexander.schell(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:http://www.stadterkundungen-stuttgart.de/
Schwerpunkte:Bildung, Jugendpolitik, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung

Fortbildungen

Kindeswohlgefährdung Im Januar 2012 wurde das Gesetz zur Stärkung eins aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetz) verabschiedet. Dadurch wurde der Bereich der Kinder- und Jugendhilfe stärker in den Blick genommen, in dem Kinder und Jugendliche von neben- oder ehrenamtlich tätigen Personen beaufsichtigt, betreut, erzogen oder ausgebildet werden. In der SJR-Mitgliederversammlung wurden daraufhin verbandliche Qualifizierungskriterien verabschiedet. Es wurde beschlossen, dass sich die Qualifizierung von Jugendverbänden aus drei Präventionsbausteinen zusammen setzt 1. Informationsveranstaltung für Vereinsvorstände und Vereinsvertretungen 2. Fortbildung für ehrenamtliche Mitarbeitende 3. Fester Bestandteil der Jugendleiter/-innen Ausbildung Nächste Informationsveranstaltung ist am Montag, 17.03. Letzte Fortbildung war im Februar 2014 und wird im Oktober 2014 wieder stattfinden. Fortbildung für Jugendbegleiter (Das Jugendbegleiter-Programm des Landes Baden-Württemberg realisiert seit 2006 außerunterrichtliche Bildungs- und Betreuungsangebote an Schulen). Der Stadtjugendring Stuttgart plant im Mai 2014 eine zweitägige Fortbildung für Jugendbegleiter. Inhaltich werden am ersten Tag Elemente der JuLeiCa Schulung (Gruppenphasen, Aufsichtsplicht, Kindeswohl) durchgenommen. Der zweite Tag steht ganz im Fokus einer „vielfältigen, interkulturellen Schullandschaft“. Der SJR Stuttgart bietet dazu ein interkulturelles Training an. Grundkurs 2014 (JuLeiCa) Zurzeit findet der Grundkurs 2014 (JuLeiCa) Schulung statt. 17 Jugendliche bzw. junge Erwachsene aus 8 Mitgliedsvereinen nehmen daran teil. Der Grundkurs spiegelt die Vielfältigkeit des SJR Stuttgart wieder. Es nehmen Jugendliche mit vietnamesischen, türkischen, serbischen, russischen und deutschen Wurzeln teil.

Ansprechpartner:joerg.sander(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Förderung, Freizeiten, Integration, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme, Vernetzung

GILRS GO MOVIE

GIRLS GO MOVIE ist ein Kurzfilmfestival für Mädchen* und junge Frauen aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Es bietet Euch die Chance, ohne Vorbehalte und Ängste kulturell und künstlerisch tätig zu werden. GIRLS GO MOVIE kennt weder soziale, noch kulturelle, weder ethnische noch religiöse Grenzen. Wir glauben an filmisches Schaffen, das vor keiner Lebensrealität halt macht. Bei uns habt Ihr deshalb die Möglichkeit, der Öffentlichkeit einen authentischen und unverstellten Einblick in Eure Lebenswelt zu gewähren. Wir und das Publikum glauben an Euch. Wir wollen Euch hören und sehen. Wir sind der Meinung, dass die Filmszene auf Euch gewartet hat. Als Projekt der kulturellen Medien- und Filmbildung gibt es neben dem Festival noch eine breite Palette von Qualifizierungen in Form von Seminaren, Coachings oder Workshops.

Ansprechpartner:
Projektlink:www.girlsgomovie.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Freizeiten, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Unterstützung und Begleitung

Interkultur: "Get together"

Unser Projekt „Get together“ hist von uns ein weiterer Beitrag, die Willkommenskultur in Stuttgart nachhaltig zu ändern. „Get together“ ist ein Netzwerk, von jungen Leuten in Stuttgart, die jungen neu angekommenen Migrantinnen und Migranten Orientierung bieten wollen. Wir möchten mit diesem Projekt unsere Mitgliedsvereine ermutigen, sich stärker für junge Migrantinnen und Migranten zu öffnen.

Ansprechpartner:bettina.schaefer(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Integration, Interessenvertretung, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Rahmenbedingungen sichern, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung

Interkultur: Jugendmigrationsrat (JuMigRa)

Das zweite internationale Expertentreffen wurde im November 2013 erfolgreich durchgeführt. Nun gilt es, die Ergebnisse dieses internationalen Austauschtreffens zu sichern, und sie in die Handlungsempfehlungen einzuarbeiten. Die Erstellung von Handlungsempfehlungen für „Politik“ und „Praxis“ ist eines der Ziele unseres JuMigRa-Projekts. Für das Erarbeiten der Handlungsempfehlungen wurde eine interdisziplinär zusammengesetzte Projektgruppe gegründet. Bis Herbst 2014 werden Handlungsempfehlungen erarbeitet, die dann auf dem letzten internationalen Expertentreffen vorgestellt und verabschiedet werden. Auf Kommunaler Ebene sind wir weiterhin dabei die regionalen Strukturen zu stärken.

Ansprechpartner:
Projektlink:http://jugendmigrationsrat.de/
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Interessenvertretung, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung

Interkultur: „Wir neuen Deutschen“

„Wir neuen Deutschen“ Im März 2014 fand eine Lesung mit dem Titel „Wir neuen Deutschen“ statt. Das Etikett nennt sich «Migrationshintergrund» und betrifft 18 Millionen Menschen in Deutschland. Ganz gleich, ob sich jemand als Deutscher fühlt oder nicht, ob jemand hier geboren wurde oder zugewandert ist – es drückt einen Stempel auf: Du bist nicht von hier. Drei dieser Menschen sind Alice Bota, Khuê Pham und Özlem Topçu. Obwohl ihre Familien aus ganz unterschiedlichen Ländern kommen – Polen, Vietnam, Türkei – vereint sie eine Erfahrung: Dass sie alles sind, nur nicht deutsch. Doch was heißt das überhaupt, deutsch sein? Und wie hoch ist der Preis, um als deutsch zu gelten? StandUp Comedy Oktober 2014 findet eine StandUp Comedy Veranstaltung zu „Wir neuen Deutschen statt“. Mit den Mitteln der StandUp-Comedy möchten wir einen Blick auf Deutschland aus der Einwanderer Perspektive und auf das Zusammenleben verschiedener Kulturen werfen. Vorgesehen sind vier Comedians, die alle eines gemeinsam haben. Sie leben in Deutschland und haben einen sogenannten Migrationshintergrund. Sie sind Wanderer zwischen Welten und den Kulturen, sie nehmen alles aufs Korn, was den traditionsbewussten Deutschen heilig ist - und sich selbst gleich mit.

Ansprechpartner:joerg.sander(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Toleranz & Vielfalt

Interkulturelles Tanzprojekt

Interkulturelles Tanzprojekt Drei Mitgliedsvereine des SJR Stuttgart werden ein (kleines) interkulturelles Projekt umsetzen. Wie bei unserem Jubiläum „30 Jahre Interkultur“ im Theaterhaus im Dezember 2010, werden auch in diesem Jahr wieder, Elemente von verschiedenen Folkloretänzen in einem gemeinsamen Folkloretanz aufgeführt. Es wird von der eritreischen Jugend, der serbischen Jugend (Sloga) und der griechischen Jugend (Pontiki Estia) gemeinsam getanzt. Es werden Tänze aus der eritreischen, serbischen und griechischen Folklore getanzt. Selbstverständlich ist es auch vorgesehen, dass sich die Vereine gegenseitig Besuchen werden.

Ansprechpartner:joerg.sander(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung

Internationale Fortbildung in Stuttgart

Internationale Fortbildung in Stuttgart vom 9.07.-13.07.2014-Vertiefung: Amsterdam, Mitte Oktober 2014 Länder: Italien, Griechenland, Niederlande, Deutschland. Rahmenziel: Empirische Entwicklung von Methoden zur sozialen Inklusion von jungen neu angekommenen Migrant_innen in Großstädten mittels Angeboten in urbanen Kulturdisziplinen (Parkour, Break Dance, Graffiti). Im Training "Urban heArtbeats" geht es darum theoretisch wie praktisch herauszuarbeiten wie Aktive aus "Urbanen Kulturdisziplinen" in Kooperation mit Fachkräften aus dem Jugendmigrationsbereich einen Beitrag zur sozialen Inklusion von jungen neu angekommen Migrant_innen leisten können. "Urbane Kulturen" bieten Möglichkeiten die Stadt zu erkunden, sich aktiv in der Stadt zu zeigen, mit lokal ansässigen jungen Menschen über Aktivitäten in Kontakt zu kommen und ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Wir werden der Frage nachgehen wie die Werte und kreativen und sportlichen Möglichkeiten, die urbane Disziplinen bieten, zur Inklusion von jungen neu angekommenen Migrant_innen in ihrer urbanen Gemeinschaft unterstützen können. Eine Dokumentationsbroschüre mit Methodentipps wird innerhalb der Fortbildungen zusammengestellt.

Ansprechpartner:bettina.schaefer(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Interessenvertretung, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Vernetzung

Internationales: "Rap atelier"

Sag an was geht, Rap atelier- Start up einer Kooperation von Jugendlichen aus Vereinen mit Migrationshintergrund und dem Jugendrat in Stuttgart. März 2014 Direkte Kooperationen mit Jugendlichen aus Vereinen mit Migrationshintergrund sind als Zielgruppe des Jugendrats bisher ausgeblendet. In Vereinen sind jedoch engagierte Jugendleitungen, die ihre jugendpolitischen Themen mit den Jugendratsvertretungen diskutieren könnten. In einem Erprobungsprojekt im Stadtteil Ost werden in einem Rap Atelier (4 Termine) 10 Jugendliche (Jugendräte und Jugendliche aus Vereinen mit Migrationshintergrund) aus ihren Lebensrealitäten Texte unter Anleitung von einem Rap-Künstler erstellen.Diese kreative jugendnahe Arbeitsform, ermöglicht den Jugendlichen der verschiedenen Milieus in Erstkontakt zu treten und ihre Jugendthemen mit dem neu gewählten Jugendrat zu teilen. In der Endphase des Projekts wird die Zusammenarbeit filmisch dokumentiert und in einem kurzen 3 min Werbespot zu der Kooperation des Jugendrats mit Vereinen als youtube Video veröffentlicht. Der Film wird an der Mitgliederversammlung des Stadtjugendrings und im AK des Jugendrats präsentiert. Eine Kurzbeschreibung des Projekts mit link zum Film wird den Bezirksbeiräten und dem Gemeinderat als Information zugesandt.

Ansprechpartner:Bettina.schaefer(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Integration, Interessenvertretung, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt

Karlsruher Jugendkonferenz

Durch die Jugendkonferenz haben Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit ihre eigenen Vorstellungen für ein lebenswertes Karlsruhe zu entwickeln und zu diskutieren. Unter anderem können Themen wie Begegnung & Austausch, Freizeit & Räume, Kunst & Kultur, Sicherheit in der Öffentlichkeit und vieles weitere diskutiert und anschließend Empfehlungen an die Politik formuliert werden. Schon durch die ersten Karlsruher Jugendkonferenzen haben Jugendliche und junge Erwachsene viel in unserer Stadt erreicht und konnten somit „ihren Senf dazugeben.“ Ein gutes Beispiel hierfür ist die Gründung des Stadtschülerrats, der schulartübergreifend alle Schüler*Innen der Karlsruher Schulen vernetzt. Jugendpolitische Teilhabe und Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsen sind heutzutage sehr wichtig. Eigene Projekte und eigene Ideen können bei den Karlsruher Jugendkonferenzen direkt mit Politikern und Vertretern aus der öffentlichen Verwaltung besprochen bzw. diskutiert werden.

Ansprechpartner:b.ebert(at)stja.de
Projektlink:http://stja.de/themen/beteiligung/#karlsruher-jugendkonferenz
Schwerpunkte:Bildung, Interessenvertretung, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstorganisation, Verantwortungsübernahme

Bayerisches Kinder & Jugend Filmfestival

Das BAYERISCHE KINDER & JUGEND FILMFESTIVAL richtet sich an junge Menschen aus ganz Bayern. Es stellt ein Forum dar, auf dem Kinder und Jugendliche ihre selbst gedrehten Filme öffentlich präsentieren und mit Gleichaltrigen sowie Medienprofis diskutieren können. Kinder und Jugendliche lernen, wie Medien funktionieren und welche Wirkungen sie erzielen - ein wichtiger Baustein bei der Vermittlung von Medienkompetenz. Das BAYERISCHE KINDER & JUGEND FILMFESTIVAL findet alle zwei Jahre in wechselnden Orten in Bayern statt. Veranstalter sind der Bayerische Jugendring und das JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis.

Ansprechpartner:werstein.melda(at)bjr.de
Projektlink:www.filmfestival.bayern
Schwerpunkte:Medienarbeit, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit

Checks ab

Aktivitäten des präventiven Kinder- und Jugendschutzes zielen darauf ab, junge Menschen zu stärken, damit sie sich vor gefährdenden Einflüssen schützen können. Um sie vor sexueller Gewalt und Übergriffen zu schützen und Jugendarbeit als sicheren Ort zu entwickeln, sind besondere Regeln, Strukturen und Vorsichtsmaßnahmen für die Praxis der Jugendarbeit erforderlich. Der „Check ab“ soll zu einer Sensibilisierung der Einstellungen und Qualifizierung des Verhaltens aller Teilnehmer/-innen, Mitglieder und Verantwortlichen auf allen Ebenen der Jugendarbeit im Bereich der Alkoholprävention beitragen. Er dient einer ernsthaften Überprüfung des Umgangs mit alkoholischen Getränken und der Regeln zum Alkoholkonsum in der Jugendarbeit. Die Akteure der Jugendarbeit sollen dadurch angeregt werden, gemeinsame Regeln zur Alkoholprävention für ihre Arbeit vor Ort zu entwickeln.

Ansprechpartner:werstein.melda(at)bjr.de
Projektlink:https://www.bjr.de/themen/praevention/praeventiver-jugendschutz.html
Schwerpunkte:Persönlichkeitsentwicklung, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme

Jugendbildungsstätte Burg Hoheneck: soziales und gesellschaftspolitisches Lernen

Seit 1984 ist die Jugendbildungsstätte Burg Hoheneck ein außerschulischer Begegnungs-, Bildungs- und Erfahrungsort für Kinder und Jugendliche aus Nürnberg und Mittelfranken. Mit der aktuellen, vorgelegten Konzeption wird ein Verständnis von Bildung konzeptioniert, das • pädagogisch und politisch, nicht nur dienstleistungsorientiert qualifizierend agiert • ganzheitlich fördernd, nicht nur auf Wissensvermittlung bezogen konzipiert ist • nachhaltig begleitend, nicht nur modulbezogen gedacht wird und das • nahe an den Lebenswelten und nicht nur an Lehrplänen orientiert ist. Und genau dabei werden Jugendbildungsstätten ein immer wichtigerer Akteur in unserer vielfältigen Bildungslandschaft: Partner der Jugendarbeit, der Schulen, der beruflichen Bildung und auch vieler Dienste der Sozialen Arbeit.

Ansprechpartner:info(at)burg-hoheneck.de
Projektlink:http://www.burg-hoheneck.de/?BEITRAG_ID=1282&P_ID=26&NAV_ID=0&UNAV_ID=0
Schwerpunkte:Bildung, Juleica, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Vernetzung

Juleica für alle

Der BJR will die Zahl hochwertig qualifizierter Jugendleiterinnen und Jugendleiter erhöhen. Ziel ist es, ehrenamtlich Engagierte als Betreuer/-innen in der Jugendarbeit zu gewinnen und die hervorragende Ausbildung mit der Jugendleitercard (Juleica) in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Ansprechpartner:holzner.martin(at)bjr.de
Projektlink:https://www.bjr.de/themen/ehrenamt/juleica.html
Schwerpunkte:Juleica, Persönlichkeitsentwicklung, Qualifizierung

Freiwilliges Soziales Jahr

Der Landesjugendring Berlin e.V. vermittelt als Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) jährlich Freiwillige in Jugendverbände, Jugendbildungsstätten und zu anderen Trägern der Jugendarbeit. Die Freiwilligen werden in einem pädagogisch ausgerichteten Freiwilligendienst in der Jugend(verbands)- und -bildungsarbeit eingesetzt.

Ansprechpartner:fsj(at)ljrberlin.de
Projektlink:http://www.ljrberlin.de/themen/Freiwilliges%20Soziales%20Jahr%20%28FSJ%29
Schwerpunkte:Bildung, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Qualifizierung, Verantwortungsübernahme

JUNG-GEFLÜCHTET-SELBSTBESTIMMT

Junge Geflüchtete haben ein Recht auf Angebote der Freizeitgestaltung und Interessenvertretung: In einem Förderprojekt unterstützt der Landesjugendring Berlin Jugendverbände und Jugendbildungsstätten dabei, Projekte für Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund durchzuführen. Ob Sommercamp, Sportwoche oder Kunstprojekte: Berliner Jugendverbände, Jugendbildungsstätten und Migrant_innenjugendselbstorganisationen sind zivilgesellschaftliche Akteure, die jungen Geflüchteten Angebote zur Freizeitgestaltung und Interessenvertretung machen. Laufend können sie Förderanträge für Projekte mit jungen Geflüchteten beim Landesjugendring Berlin stellen. Mit modularen Fortbildungsangeboten unterstützt der Landesjugendring Berlin zudem Jugendverbände und andere Akteure in der Jugendarbeit in ihrer Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten.

Ansprechpartner:kauka(at)ljrberlin.de
Projektlink:www.jung-gefluechtet-selbstbestimmt.de
Schwerpunkte:Bildung, Förderung, Freizeiten, Integration, Interessenvertretung, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme

Das Jugendprogramm Zeitensprünge

Erfragen - Entdecken - Dokumentieren - das ist das Motto des Jugendprogramms Zeitensprünge. Von September bis Juli gehen Jugendliche auf die Reise zurück in die Vergangenheit. Mit 1.100 Euro Projektförderung und allem, was man zum Forschen und Entdecken braucht, werden von jungen, engagierten Menschen Geschichten über die Geschichte geschrieben. Im Mittelpunkt der Projektarbeit steht dabei immer die Geschichte der eigenen Heimatregion. Wie sah es in meiner Region mal aus? Was hat die Menschen beschäftigt? Wie war die Lebens- und Arbeitssituation? "Zeitensprünge" bietet den Jugendlichen Möglichkeitsräume, spannende, überraschende und jugendgerechte Antworten auf diese Fragen zu finden und neue Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen für die Zukunft zu erwerben. Zeitwerk übernimmt die Koordination und fachliche Begleitung des Jugendprogramms für das Land Brandenburg. Ansprechpartnerin: Sandra Brenner (sandra.brenner(at)ljr-brandenburg.de)

Ansprechpartner:sandra.brenner(at)ljr-brandenburg.de
Projektlink:www.zeitenspruenge.org
Schwerpunkte:Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation

Freiwillig viel bewegen - Freiwilliendienste in Brandenburg

Der Landesjugendring Brandenburg Trägerwerk e.V. organisiert seit 1994 das Freiwillige Ökologische Jahr im Bereich des Natur- und Umweltschutzes und seit 2005 das Freiwillige Soziale Jahr in der Kinder- und Jugendhilfe. Auch der BundesFreiwilligenDienst wird seit 2011 über den Landesjugendring Brandenburg Trägerwerk e.V. koordiniert. Freiwilligendienste bieten jungen Menschen die Möglichkeit, sich ein Jahr lang aktiv und praktisch im ökologischen (FÖJ/ BFD) oder sozialen Bereich (FSJ/ BFD) zu engagieren. Die Jugendfreiwilligendienste geben Jugendlichen die Chance, ihre persönlichen Stärken herauszufinden, sich und ihre Fähigkeiten in einem neuen Umfeld kennen zu lernen und eigene Ideen einzubringen. Im Land Brandenburg stehen den jugendlichen Freiwilliendienstleistenden Einsatzstellen in den folgenden Bereichen zur Verfügung: Umweltbildung und –erziehung; Naturschutz- und Besucherzentren; Praktischer Naturschutz; Landwirtschaft/ Gartenbau und Tierpflege; Wissenschaftlicher/ technischer Umweltschutz; Kindertagesstätten; Jugendbildungsstätten; Kinder- und Freizeitzentren; Multimediabereich; Jugendverbände und Vereine.

Ansprechpartner:franziska.lamm(at)ljr-brandenburg.de
Projektlink:www.ljr-brandenburg.de/Freiwilligendienste
Schwerpunkte:Bildung, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Qualifizierung, Verantwortungsübernahme

Freiwilligendienste mit Geflüchteten

Ein Freiwilligendienst bietet jungen Menschen viele Möglichkeiten und trägt zu ihrer persönlichen Entwicklung bei. Diese Chance soll auch jungen Geflüchteten geboten werden. Für sie kann der Freiwilligendienst zur Integration in die Ankunftsgesellschaft beitragen. Aber auch für die Einsatzstellen bieten sich Chancen im gegenseitigen Lernen und dem Erschließen neuer Tätigkeitsfelder. Freiwilligendienste mit Geflüchteten sind also ein gelebter Beitrag zu mehr gegenseitigem Verständnis und interkultureller Verständigung. Um die Freiwilligendienste bei Geflüchteten bekannter zu machen und Träger und Einsatzstellen bei allen Fragen zu diesem Gebiet zu unterstützen, hat der Landesjugendring Brandenburg Trägerwerk e.V. diese Fachstelle eingerichtet. Sie versteht sich als Service- und Beratungsstelle und ist dabei auch über die Landesgrenzen Brandenburgs ansprechbar. Die Themenbereiche sind insbesondere die rechtlichen Voraussetzungen, die themenspezifische Fortbildung, sowie auch die Beratung in Krisenfällen wie etwa drohenden Abschiebungen. Ansprechpartner: Steffen Göths

Ansprechpartner:steffen.goeths(at)ljr-brandenburg.de
Projektlink:www.ljr-brandenburg.de/freiwilliendienste
Schwerpunkte:Bildung, Förderung, Integration, Persönlichkeitsentwicklung, Qualifizierung, Toleranz & Vielfalt

Planspiel zu Jugend- und Kommunalpolitik:

Gemeinsam mit dem jungen Unternehmen "planpolitik" entwickelte und veröffentlichte der LJR Brandenburg dieses Planspiel für Jugendgruppen. Ziel des Planspiels für Jugendliche ab 14 Jahren ist es, ihnen die Möglichkeiten der politischen Beteiligung Jugendlicher im kommunalen Raum aufzuzeigen. Sie erhalten Einblicke in politische Entscheidungsprozesse und verstehen die Beziehungen von zivilgesellschaftlichen Akteuer_innen und politischen Institutionen sowie Entscheidungsträger_innen. Außerdem werden ganz praktisch Fähigkeiten der Jugendlichen geschult, wie z.B. das Schreiben von Projektanträgen, die Erstellung eines Finanzierungsplans etc. Das Planspiel wurde unter Beteiligung von Jugendlichen konzipiert und erprobt. Es steht allen Vereinen, Jugendverbänden und Multiplikator_innen für die Durchführung im Rahmen nichtkommerzieller schulischer und außerschulischer Jugendbildungsangeboten kostenfrei zur Verfügung. Ansprechpartnerin: Melanie Ebell

Ansprechpartner:mitwirkung(at)ljr-brandenburg.de
Projektlink:http://www.machs-ab-16.de/aktuell/politik-mitgestalten-ein-planspiel-zu-jugend-und-kommunalpolitik
Schwerpunkte:Bildung, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung

Rechtspopulismus und Rechtsextremismus entgegenwirken

Rechtsextreme Einstellungen sind in der Mitte der Gesellschaft nicht erst in den letzten Jahren verankert, ihr Sichtbarwerden jedoch unterliegt politischen und gesellschaftlichen Konjunkturen. Gegenwärtig werden diese Einstellungen wieder verstärkt sichtbar, zum Beispiel durch die starke Zunahme von Gewalt gegen Schutzsuchende und Andersdenkende. An vielen Stellen kann man eine Polarisierung der Gesellschaft und entgrenztem Hass beobachten. Ausgehend von diesen Entwicklungen bilden Maßnahmen um Rechtspopulismus und Rechtsextremismus entgegenzutreten derzeit einem Schwerpunkt der Arbeit des Landesjugendrings. Wir beraten unsere Mitgliedsorganisationen umfangreich hinsichtlich Strukturen, Akteur_innen und Strategien rechter Kräfte (in Brandenburg). Weiterhin bieten wir Qualifizierungen und Informationen, um dem Vorgehen rechtspopulistischer und rechtsextremer Kräfte in der lokalen Jugend(verbands)arbeit wirksam entgegentreten zu können. Um unsere Mitgliedsorganisationen gut unterstützen zu können, aber auch um auf Landesebene effektiv wirken zu können, sind wir Mitglied im „Aktionsbündnis Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit“ und arbeiten eng zusammen mit der Koordinierungsstelle "Tolerantes Brandenburg" der Landesregierung sowie dem „Bündnis für Brandenburg.“ Ansprechpartnerin: Annekatrin Friedrich

Ansprechpartner:annekatrin.friedrich(at)ljr-brandenburg.de
Projektlink:www.ljr-brandenburg.de
Schwerpunkte:Bildung, Jugendpolitik, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung

Zeitwerk – die Beratungsstelle für lokale Jugendgeschichtsarbeit

Zeitwerk – die Beratungsstelle für lokale Jugendgeschichtsarbeit Zeitwerk ist die Beratungsstelle für lokal-historische Projektarbeit im Bereich der außerschulischen Jugendbildung Brandenburgs. Seit dem Jahr 2005 begleiten wir Initiativen von Jugendlichen und unterstützen sie darin, lokale Geschichte zu erforschen. Wir wollen Jugendliche dabei unterstützten Bezüge zwischen der Vergangenheit und dem Heute zu entdecken und darüber ins Gespräch zu kommen. Unsere Ziele sind es, Jugendlichen einen Erfahrungsraum zu ermöglichen, in dem sie sich und ihre Vorstellungen des Miteinanderlebens entwickeln können, Jugendliche darin zu stärken, ihre Interessen wahrzunehmen und im Gemeinweisen zu verankern sowie die Bildung ihres Geschichtsbewusstseins zu fördern. Ansprechpartnerin: Sandra Brenner

Ansprechpartner:zeitwerk(at)ljr-brandenburg.de
Projektlink:www.ljr-brandenburg.de/zeitwerk
Schwerpunkte:Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation

Landeskoordinierungsstelle Juleica

Als Landeskoordinierungsstelle veröffentlicht der Bremer Jugendring auf seiner Homepage die aktuellen Termine für die Juleica-Ausbildung aus den Verbänden im Land Bremen, entwickelt verbandsübergreifende Qualitätsstandards und ist Ansprechpartner bei Fragen rund um die Juleica.

Ansprechpartner:ulrike.oltmanns(at)bremerjugendring.de
Projektlink:http://bremerjugendring.de/juleica/
Schwerpunkte:Bildung, Freizeiten, Juleica, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Verantwortungsübernahme

Strukturierter Dialog beim Bremer Jugendring

Der Bremer Jugendring ist als regionale Koordinierungsstelle im Strukturierten Dialog im Land Bremen aktiv. Mit eigenen Projekten und in Kooperation mit Jugendverbänden/-organisationen bringt er sich in europapolitische Themen in Europa über den Strukturierten Dialog ein. Er unterstützt Jugendverbände/-initiativen in ihren Projekten im Strukturierten Dialog, stellt finanzielle Mittel über Erasmus + JUGEND IN AKTION bereit, dokumentiert die verschiedenen Aktivitäten und transferiert die Ergebnisse über das bestehende Netz-werk den jeweiligen Ansprechpartner_Innen auf Landes-, Bundes-, und EU-Ebene.

Ansprechpartner:ulrike.oltmanns(at)bremerjugendring.de
Projektlink:http://bremerjugendring.de/junge-menschen-und-europa/
Schwerpunkte:Bildung, Förderung, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Verantwortungsübernahme

Jugendliche Lebenswelten

Jugendverbände sind Selbstorganisationen von Kindern und Jugendlichen. Sie verstehen sich als Interessengemeinschaft und als Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen. Diese Aufgaben können Jugendverbände jedoch nur erfüllen, wenn sie sehr nah an den Bedürfnissen, Interessen, Kulturen und Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen sind. Dies gewährleisten die immer neuen Jugendgenerationen in den Verbänden, die ihren Verband so ausrichten und gestalten, wie sie ihn brauchen. Wir sehen es als eine wichtige Aufgabe für die Verbände, immer wieder neu ihre Praxis und ihre Strukturen auf die aktuellen Entwicklungen in der Gesellschaft und im Besonderen in der Jugendphase hin zu reflektieren und weiter zu entwickeln. Mit dem neuen Arbeitsschwerpunkt Jugendliche Lebenswelten möchten wir mit verschiedenen Maßnahmen einen Fokus auf die besonderen Lebenslagen von jungen Menschen legen und Praxismethoden für Jugendverbände erarbeiten. Mit der vierteiligen Fortbildungsreihe „Jugend im Blick“ die sich auf die Themen Digitales, Nachhaltigkeit und Wohlbefinden fokussiert und mit der Vorstellung des 15. Kinder- und Jugendberichts begonnen hat werden wissenschaftliche Studien rund um jugendliche Lebenslagen vorgestellt als auch die pädagogische Praxis beleuchtet.

Ansprechpartner:salim(at)hessischer-jugendring.de
Projektlink:http://www.hessischer-jugendring.de/index.php?id=129
Schwerpunkte:Interessenvertretung, Persönlichkeitsentwicklung, Qualifizierung

lesbisch, schwul, bi, trans*, queer - sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Jugendarbeit

Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sind derzeit als Themen sehr präsent. Das liegt sicherlich auch daran, dass die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare, die Ergänzung von Bildungsplänen für Schulen um diese Themen und die Förderung von Projekten gegen Homophobie und Transphobie so intensiv diskutiert werden. Natürlich bekommen Kinder und Jugendliche diese gesellschaftlichen Diskussionen mit und sind zum Teil auch direkt betroffen, wenn es um Entwicklungen in den Schulbildungsplänen oder um konkrete Jugendprojekte geht. Und für Jugendliche sind diese Themen schon deshalb wichtig, weil sie ihre eigene sexuelle und geschlechtliche Identität entwickeln und sich damit auseinandersetzen, wer sie sind. Neben dem Alter, der ethnischen und sozialen Herkunft und vielen anderen Aspekten tragen das Geschlecht eines Menschen sowie seine Sexualität ganz wesentlich zur Bildung seiner Identität bei. Insofern sollten sich auch Jugendleiter_innen und Multiplikator_innen der Jugendarbeit mit diesen Themen vertraut machen. Der Hessische Jugendring arbeitet aus diesem Grund seit 2015 verstärkt an diesen Themen: Im Rahmen des Fachtags "Jung.Queer.Engagiert" (Dezember 2015) wurde der Frage nachgegangen, wie sexuelle Identität und Ehrenamt aufeinander wirken und welche Bedingungen das Engagement von von queeren Menschen hat. In der Neuauflage des hessischen JULEICA-Handbuches (Januar 2016) wurde ein Kapitel zu sexueller und geschlechtliche Vielfalt ergänzt. Mit der Ausgabe 2-2016 der HESSICHEN JUGEND wurde aufgezeigt, welche sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Jugendverbänden herrscht wird und wie Jugendarbeit queere Jugendliche unterstützen kann. Mit der Biographiestudie "Wie leben lesbische, schwule, bisexuelle und trans* Jugendliche in Hessen" haben wir die Lebenslage queerer Jugendlicher erkundet. Im Rahmen dieser Studie wurden 14 queere Jugendliche befragt und konnten über Aufwachsen und Leben berichten. Im Dezember 2016 wurden die Ergebnisse dieser Befragung vorgestellt und diskutiert. In 2017 will der Hessische Jugendring diese Arbeit fortsetzen und sich intensiv mit Bedarfen und Angeboten für queere Jugendlichen beschäftigen.

Ansprechpartner:bechtold(at)hessicher-jugendring.de
Projektlink:www.hessischer-jugendring.de
Schwerpunkte:Persönlichkeitsentwicklung, Toleranz & Vielfalt

Ganztagspädagogik

Thesenpapier des SJR Hannover e. V. zu Ganztagspädagogik

Ansprechpartner:sjr.hannover(at)t-online.de
Projektlink:http://www.sjr-hannover.de/uploads/sjr/Thesen_Ganztagspaedagogik.pdf
Schwerpunkte:Persönlichkeitsentwicklung

neXTgender

neXTgender bringt mehr Gender in den Mainstream der Jugendarbeit! Gender Mainstreaming soll als Querschnitts- und Basisprinzip sowie als gedankliche Grundhaltung in den verschiedenen Ebenen der Jugendverbände implementiert werden und damit Chancengleichheit ohne Geschlechterrollenstereotype befördern.



Ansprechpartner:
Projektlink:nextgender.de
Schwerpunkte:Persönlichkeitsentwicklung, Toleranz & Vielfalt

Bielewelt - von euch, für euch!

Unter www.bielewelt.de ist Bielefelds Kinderstadtplan im Internet veröffentlicht. Hier können Kinder erfahren, wo in Bielefeld etwas los ist. Und nicht nur das: Sie können auch selbst Tipps geben. Wer spannende Orte und Plätze kennt, kann diese auf Bielewelt eintragen. Auch Spielplatz-Tests sind hier genau richtig. Also Mitmachen, Mitmischen und Mitgestalten! Bielewelt ist ein Angebot des Bielefelder Jugendring e.V. extra für Kinder, aber auch für Familien. Hier findet man interessante Plätze und Orte in Bielefeld, die man gesehen haben sollte und viel, viel mehr ... Spielplatztests und Stadtplan-Projekte mit Kindern und Jugendlichen: Der Bielefelder Jugendring e.V. veranstaltet in Kooperation mit Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Schulen Projekte zu Bielewelt. Die teilnehmenden Kinder erforschen die verschiedenen Stadtteile und -bezirke, machen Spielplatztests und dokumentieren ihre Ergebnisse in Form von Audio-, Foto- und Textbeiträgen, die im Kinderstadtplan auf Bielewelt veröffentlicht werden.

Ansprechpartner:info(at)bielewelt.de
Projektlink:www.bielewelt.de
Schwerpunkte:Bildung, Interessenvertretung, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Vernetzung

Düsseldorf EinWandFrei

Beim Thema Graffiti gehen die Meinungen weit auseinander. Während besonders Geschädigte Graffiti mit Schmierereien und Sachbeschädigung in großer Höhe verbinden, ist es für Sprayer Kunst, jugendliche Ausdrucksform oder Jugendkultur. Mit solchen Betrachtungen ist jedoch weder den Geschädigten, die teilweise über Schäden in Millionenhöhe klagen, noch den zumeist jugendlichen Sprayern, denen nach ihrer Ermittlung oftmals enorme Schadensersatzforderungen ins Haus stehen geholfen. Zudem bestehen gerichtlich erwirkte Schadensersatzansprüche der Geschädigten 30 Jahre fort und können zu einer dauerhaften Belastung und Verschuldung für junge Menschen werden. Aus diesen Gründen wird in Düsseldorf der Problematik im Rahmen des Projektes entgegengewirkt. Dabei handelt es sich um eine Kooperation zwischen der Stadt Düsseldorf, den städtischen Justiz- und Polizeibehörden und dem Jugendring Düsseldorf.

Ansprechpartner:dennis.kollin(at)jugendring-duesseldorf.de
Projektlink:http://www.jugendring-duesseldorf.de/einwandfrei/
Schwerpunkte:Persönlichkeitsentwicklung, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme

Düsselferien

Die Düsselferien sind seit vielen Jahren eine wichtige und nicht mehr wegzudenkende Instanz in der Düsseldorfer Kinder- und Jugendarbeit. Knapp 10.000 Düsseldorfer Kinder und Jugendliche fahren jedes Jahr mit auf Ferienfreizeiten innerhalb und außerhalb Deutschlands oder nehmen an innerörtlichen Angeboten in Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendverbänden und bei freien Trägern teil. Es gibt Ferienangebote in allen Ferien, ob Kanufahren, Reiten oder Skifahren, Meer oder Berge, Ausland, Inland oder in Düsseldorf, für jeden von 6 bis Anfang 20 ist etwas dabei. Die Düsselferien sind nicht nur für Kinder ein wichtiger Lern- und Freizeitort, sondern bieten auch Eltern ein gesichertes Betreuungsangebot während der Ferien. 2008 hat es sich der Jugendring Düsseldorf zur Aufgabe gemacht, diese Vielzahl an Ferienangeboten in einer Datenbank zu vereinen, um Eltern und Kindern einen einfacheren und schnelleren Überblick für das ideale Ferienprogramm zu ermöglichen.

Ansprechpartner:duesselferien(at)duesseldorf.de
Projektlink:https://www.duesselferien.info
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Freizeiten, Internationale Begegnungen, Juleica, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung

Düsseljuleica

Mit der Ehrenamtsmesse am 19.09.2015 startete der Auftakt zu unserer Juleica-Kampagne. Im Rahmen der Aktionsgemeinschaft Jugendverbände stärken entwickelten die Jugendbildungsreferenten Ideen, um die Juleica wieder mehr in den Vordergrund zu rücken. Zunächst wurde der Eigenname „Düsseljuleica“ entwickelt, um mehr Identifikation mit der Stadt zu schaffen. Oberbürgermeister Thomas Geisel übernahm die Schirmherrschaft und versprach, sich für die Anerkennung von jungem Ehrenamt einzusetzen. Ehrenamtliche aus verschiedenen Verbänden ließen sich zudem für eine Plakataktion fotografieren. Die Plakate wurden an alle Mitgliedsverbände versandt und sollen zum Juleica-Antrag motivieren. Zudem übernahm der Jugendring im Sommer die komplette Antragsfreigabe. Das ermöglicht, dass alle Juleica zunächst in den Jugendring kommen und dann an den Antragssteller mit einem kleinen Willkommenspaket verschickt werden können. Zudem hat die Aktionsgemeinschaft und die Stadt eine Vielzahl an Vergünstigungen für Juleica-Inhaber eingeworben, die unter www.juleica.de einzusehen sind. Die Werbung für die gelbe Plasktikkarte hat sich schon jetzt gelohnt: Die Zahl der Juleica-Anträge hat sich im Vergleich zu den vorigen Jahren verdreifacht.

Ansprechpartner:info(at)jugendring-duesseldorf.de
Projektlink:www.jugendring-duesseldorf.de/verbandszeug/juleica/
Schwerpunkte:Bildung, Persönlichkeitsentwicklung, Qualifizierung

Fanprojekt Düsseldorf

Mit der Arbeit des Fanprojektes beabsichtigen wir im Rahmen der Jugendarbeit, durch Prävention gewaltfreie Konfliktlösumngen mit Hilfe von Selbstregulierungsmechanismen zu schaffen und jugendlichen Fans die Möglichkeit zu geben, bei fußballbrisanten Themen mitzubestimmen und Einfluß zu nehmen. Durch gezielte Angebote und Aktionen wollen wir der Fanszene ein Forum bieten, um gemeinsam etwas zu erleben, zu informieren, aufzuklären und auszutauschen. Das Fanprojekt versteht sich als Schnittstelle zwischen jugendlichen Fankulturen, Vereinen, Verbänden, Medien, Polizei und Jugendarbeit. Die Düsseldorfer Ultras haben im Haus der Jugend seit mehreren Jahren einen selbstverwalteten Raum und sind Hauptansprechpartner des Fanprojektes. Das Fanprojekt Düsseldorf besteht nun mehr seit mehr als 20 Jahren.

Ansprechpartner:fanprojekt(at)jugendring-duesseldorf.de
Projektlink:http://www.jugendring-duesseldorf.de/fanprojekt/
Schwerpunkte:Freiräume, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung

JuLeiCa Büro

Aus- und fortbilden, entwicklen und anerkennen. Als Partner für alle Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendarbeit befassen wir uns mit Fragen rund um Aus- und Fortbildung, Möglichkeiten der Mitarbeit in den verschiedenen Jugendarbeitsfeldern sowie mit der Entwicklung von Formen der Anerkennung für freiwillig Tätige. Beratung - aller Interessierten, die eine JuLeiCa beantragen möchten - aller Interessierten, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig werden möchten - von Jugendverbänden, die beispielsweise über keine Möglichkeit zur Grundausbildung verfügen Angebot: - Grundausbildungen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen - Je nach Bedarf gibt es das Angebot einer für die JuLeiCa-Beantragung notwendigen 80-stündigen Ausbildung zum/zur Jugendgruppenleiter/-in Dieses richtet sich an: - Mitarbeitende in der offenen Kinder- und Jugendarbeit - Freiwillig Mitarbeitende in Jugendverbänden, die zur Zeit nicht ausbilden - Interessierte Menschen, die sich im Bereich der qualifizeriten Arbeit mit Kindern und Jugendlichen weiterbilden möchten.

Ansprechpartner:juleica-do(at)dokom.net
Projektlink:www.juleica-do.de
Schwerpunkte:Bildung, Persönlichkeitsentwicklung, Qualifizierung

Kompetenzstelle Demokratieförderung und Netzwerk für Demokratie und Courage

Das Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. (NDC) wird von jungen Menschen getragen, die sich ehrenamtlich für eine demokratische Kultur und gegen menschenverachtendes Denken engagieren. Hauptarbeitsfeld ist die Durchführung von Projekttagen in Schulen und Jugendverbänden zu den Themen Vorurteile, Diskriminierung, Demokratie und couragiertes Handeln. Das NDC ist derzeit in 11 Bundesländern sowie in Frankreich aktiv. Die Kompetenzstelle Demokratieförderung berät Schulen und Jugendverbände zu Engagement und Aktivitäten gegen Rechts.

Ansprechpartner:bruells(at)ljr-nrw.de
Projektlink:ndc.ljr-nrw.de
Schwerpunkte:Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Qualifizierung, Toleranz & Vielfalt

NetzLichter-TV - Das junge Fernsehmagazin aus Bielefeld

NetzLichter-TV - Hier filmen wir! NetzLichter-TV ist das junge Fernsehmagazin aus Bielefeld von und für Kinder und Jugendliche. In verschiedenen Einrichtungen (z.B. Jugendzentren und Schulen) treffen sie sich in NetzLichter-Redaktionen wöchentlich, monatlich oder in Projekten und gestalten TV-Beiträge zu Themen, die sie interessieren. Diese werden dann im gemeinsamen Magazin gesendet und über den TV-Lernsender 'nrwision' (Ausbildungs- und Erprobungsfernsehen NRW) ausgestrahlt. NetzLichter-TV sendet dort jede 1. und 3. Woche im Monat. Ob Reportagen, Umfragen, Kurzfilme, Trickfilme oder Videoclips ... das Programm von NetzLichter-TV ist bunt. NetzLichter-TV ist ein medienpädagogisches Projekt des Bielefelder Jugendring e.V. in Kooperation mit örtlichen Kinder- und Jugendorganisationen sowie Schulen.

Ansprechpartner:info(at)netzlichter.de
Projektlink:www.netzlichter.de
Schwerpunkte:Bildung, Interessenvertretung, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Vernetzung

Radio Kurzwelle - Das Kinder- und Jugendradio für Bielefeld

Bei Radio Kurzwelle gestalten Kinder und Jugendliche seit über 20 Jahren ihr eigenes Radioprogramm zu Themen, die sie interessieren. Die knapp einstündigen Kurzwelle-Sendungen werden sonntags ab 18:04 Uhr im Bürgerfunk von Radio Bielefeld ausgestrahlt. Realisiert wird das Projekt "Radio Kurzwelle" vom Bielefelder Jugendring e.V. (BJR). Die Sendungen entstehen in Projekten mit Einrichtungen der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit, bei speziellen Workshops/Ferienspielen und in Schulen. Das Besondere: Radio Kurzwelle ist "Radio von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche". Die Kurzwelle-Redaktionen treffen sich wöchentlich in ihren Stadtteilen, in den Schulen oder im Radiostudio des Bielefelder Jugendring. Dann heißt es für die Kurzwelle-Aktiven: Themenwahl, Redaktionsarbeit, die Bielefelder mit einer Umfrage löchern, Interview- und Reportagetermine durchführen, Hörspiele einsprechen und schließlich die Endproduktion der Sendung im Studio mit Moderation, Jingle und Station ID's. Zu den Zielen von Radio Kurzwelle gehört die Vermittlung von Medienkompetenz, Teamarbeit sowie die jugendliche Mitbestimmung/Partizipation an lokalen Öffentlichkeiten. Viele Projekte werden mit finanzieller Unterstützung der Landesanstalt für Medien (LfM) realisiert. Parallel zu den Kinder- und Jugendradioprojekten veranstaltet die QMB-zertifizierte Radiowerkstatt im Bielefelder Jugendring e.V. spezielle Radioschulungen, in denen Mulitplikatoren der Jugendarbeit oder auch Lehrer das methodische und journalistische Radiowissen im Umgang mit ihren jeweiligen Zielgruppen erlernen können.

Ansprechpartner:info(at)radiokurzwelle.de
Projektlink:www.radiokurzwelle.de
Schwerpunkte:Bildung, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Qualifizierung, Vernetzung

Verbandszeug

Die Bildungsreihe "Verbandszeug" bietet ein umfangreiches Angebot an Fortbildungsangeboten für die ehrenamtliche Tätigkeit mit Kindern- und Jugendlichen. Die vielen verschiedenen Seminare und Workshops machen nicht nur Spaß, sondern bringen auch viele neue Ideen, Tipps und Informationen für Gruppenstunden, Ferienfreizeiten und Co. Zudem kann man sich mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus anderen Verbände austauschen und neue Leute kennenlernen. Das Verbandszeug ist ein Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche in den Jugendverbände. Die Fortbildungen stehen den Ehrenamtlichen aus allen Verbänden offen. Die Verbände haben ihre Fortbildungen für alle Verbände geöffnet.

Ansprechpartner:katja.von.ruesten(at)jugendring-duesseldorf.de
Projektlink:http://www.jugendring-duesseldorf.de/verbandszeug/verbandszeug-fortbildungen-co/
Schwerpunkte:Bildung, Juleica, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Qualifizierung

Zukunft braucht Erinnerung

Die Erinnerungsarbeit gehört seit vielen Jahren zu einem der Schwerpunktthemen des Jugendrings Dortmund. Im Laufe der letzten Jahre wurden bereits 82 Jugendliche durch Oberbürgermeister Ullrich Sierau und den Vorsitzenden des Jugendrings Dirk Loose zu Botschafter_innen der Erinnerung ernannt. Im März werden weitere 40 Jugendliche hinzukommen. Begleitet durch den Jugendring Dortmund engagieren sich diese jungen Menschen in Dortmund für die Menschenrechte und gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Mit Beiträgen zum Thema Menschenrechte gestalten sie u.a. den Holocaustgedenktag und die Gedenkveranstaltung am Karfreitag in der Bittermark mit. Im Waldgebiet der Bittermark und seiner Umgebung wurden 1945 um Ostern herum etwa 300 Menschen von den Nazis ermordet. Menschenrechte verteidgen - Zivilcourage zeigen! Unter dieser Überschrift haben sich die jugendliche Botschafter_innen der Erinnerung mit dem Grundrecht auf Asyl beschäftigt. Als Ergebnis ist ein interaktiver Kurzfilm entstanden. Im Mittelpunkt stehen die Erlebnisse von zwei jungen Flüchtlingen auf dem Weg zur Ausländerbehörde. Sie begegnen Menschen, die ihnen helfen und Menschen, die für sie Partei ergreifen und Zivilcourage zeigen, aber auch Nazis, die die Menschenrechte in Frage stellen. Das Drehbuch wurde von den Jugendlichen geschrieben und mit Unterstützung durch Profis aus der Filmbranche in der Dortmunder Nordstadt umgesetzt. Filmpremiere wird dieses Jahr im März anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus sein. Durch die Arbeitsstelle "Zukunft braucht Erinnerung" werden außerdem die Stolpersteinverlegungen in Dortmund koordiniert und begleitet sowie das Erinnerungsportal für Dortmund (www.erport-do.de) organisiert.

Ansprechpartner:andreas.roshol(at)jugendring-do.de
Projektlink:www.jugendring-do.de
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung

Ferienbörse Schleswig-Holstein

Damit Kinder und Jugendliche und ihre Eltern das passende Angebot für ihre nächsten Ferien in Schleswig-Holstein finden, bündelt die Ferienbörse die Angebote von Jugendgruppen, Jugendringen, Jugendverbänden und Sportvereinen unter einer Adresse. Die Ferienbörse ist ein gemeinsames Projekt des Landesjugendrings mit der Sportjugend Schleswig-Holstein.

Ansprechpartner:info(at)ljrsh.de
Projektlink:http://www.ferienboerse-sh.de/
Schwerpunkte:Freiräume, Freizeiten, Persönlichkeitsentwicklung

Ostsee-Jugendbüro

Das Ostsee-Jugendbüro ist eine Service-Einrichtung beim Landesjugendring Schleswig-Holstein und ein Eurodesk-Partner von Eurodesk Deutschland. Eurodesk ist ein europäisches Jugendinformationsnetzwerk mit Nationalagenturen in 29 Ländern. Die Beratung ist kostenlos und neutral. Das Ostsee-Jugendbüro bietet Infos, Kontakte und Hilfe bei der Organisation von Jugendbegegnungen rund um die Ostsee, Studienfahrten, Seminare zum Thema Ostsee-Zusammenarbeit und Lerneinheiten über interkulturelles Lernen für Jugendgruppen, Jugendverbände und nicht-organisierte Jugendliche. 2017 führt das Ostseejugendbüro drei Austausche für haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte der Jugendarbeit durch: Eine ostfinnische Delegation besucht Schleswig-Holstein zum Thema Jugendarbeit mit Migrant_innen. Eine Delegation aus Kaliningrad besucht ebenfalls Schleswig-Holstein zum Thema Jugendarbeit. Eine deutsche Delegation besucht Südfinnland zum Thema Mediennutzung und Medienkompetenz. Außerdem findet im Sommer das Ostseejugendmediencamp statt, eine internationale Jugendbegegnung mit Teilnehmer_innen aus den Staaten rund um die Ostsee. Im Herbst treffen sich beim Ostseejugendaustausch und der anschließenden Klimakonferenz der evangelischen Jugend in Schleswig-Holstein Jugendliche aus dem Ostseeraum, um sich mit dem Thema Klimawandel auseinanderzusetzen.

Ansprechpartner:info(at)ljrsh.de
Projektlink:http://ostseejugendbuero.de/
Schwerpunkte:Bildung, Internationale Begegnungen, Persönlichkeitsentwicklung, Unterstützung und Begleitung