Rahmenbedingungen sichern

Jugendarbeit braucht gute und verlässliche Rahmenbedingungen. Dazu gehört eine gute Förderung ebenso wie Unterstützung und Anerkennung des ehrenamtliche Engagements und Räume für Jugendarbeit. Jugendringe setzen sich dafür ein - meist leise und in politischen Gesprächen, wenn es sein muss, aber auch laut und öffentlich.

24-Stunden-Lauf für Kinderrechte

Mit dem 24hLauf für Kinderrechte werden Spenden gesammelt, die zu 100 % für Projekte und Sachmittel zur Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Karlsruhe eingesetzt werden. Eine unabhängige Jury (bestehend aus mindestens 5 Personen verschiedenen Alters, Herkunft und Berufsstandes) entscheidet über die Förderung der eingereichten Projekte und Sachmittel. Die thematische Vorgabe ergibt sich aus dem Arbeitsschwerpunkt der Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe („Kinderarmut“ und „Bildung“) und dem von Karlsruher Kindern gewählten wichtigsten Kinderrecht des Vorjahres.

Ansprechpartner:
Projektlink:http://www.24hlauf.org
Schwerpunkte:Förderung, Interessenvertretung, Rahmenbedingungen sichern

Aktion „Tour de Jugendverbändle“

Im Rahmen der Kommunalwahl organisiert der SJR Besuche von Kandidatinnen und Kandidaten bei den Jugendverbänden. In Kleinbussen fahren 7 Kandidat_innen und 2 SJR Vertreter_innen jeweils an einem Abend 2-3 Jugendverbände an und entfachen den Dialog zwischen Politik und Jugend.

Ansprechpartner:
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Förderung, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, politische Bildung, Rahmenbedingungen sichern, Vernetzung

Die Sommerkampagnen

Auch in 2016 fand die Sommerkampagne des Landesjugendrings Baden-Württemberg statt. Bereits zum sechsten Mal luden die Organisationen im Landesjugendring Abgeordnete des Landtags Baden-Württemberg in den Sommerferien zu einem Besuch einer Freizeit oder eines Zeltlagers der verbandlichen Jugendarbeit ein. Um einen solchen Besuch noch schmackhafter zu machen, überlegen wir uns jedes Mal kleine Aufgaben, die die Politiker*innen mit dem Freizeitenbesuch lösen müssen; 2016 haben wir die Abgeordneten zum Quartettspiel eingeladen. Worum geht's? Im Rahmen der Sommerkampagne lernen Landespolitiker*innen einen wichtigen Teil der Arbeit der Jugendringe und Jugendverbände in Baden-Württemberg kennen und erleben den Wert ehrenamtlichen Engagements. Beim Besuch einer Freizeit können sie sich ein Bild von der Lebenswirklichkeit engagierter junger Menschen in Baden-Württemberg machen. Über 50 Abgeordnete machten mit. Der Landesjugendring und seine Mitgliedsorganisationen haben 2004 zum ersten Mal Politiker*innen aus Baden-Württemberg in den Sommerferien zu einem Besuch einer Freizeit oder eines Zeltlagers der Jugendarbeit eingeladen. Seit 2008 findet die Sommerkampagne alle zwei Jahre statt.

Ansprechpartner:dorn(at)ljrbw.de
Projektlink:http://www.ljrbw.de/sommerkampagne.html
Schwerpunkte:Freizeiten, Interessenvertretung, Juleica, Rahmenbedingungen sichern

dreimaldrei – Stärkung der Jugendringe vor Ort

Der Landesjugendring Baden-Württemberg will in den Modellregionen Jugendringe vor Ort als legitime und moderne Form der Partizipation – hier verstanden mit den Aspekten der politischen Beteiligung und gesellschaftlichen Teihabe von Kindern und Jugendlichen – (neu) verankern. Ehrenamtliches Engagement soll attraktiv(er) werden und den kommunalen Entscheidungsträger*innen die Bedeutung der Ringe für Selbstorganisation, politische Beteiligung und Interessensvertretung (neu) verdeutlicht werden.

Unsere Ziele sind:

  • + der Politik und Verwaltung die Attraktivität der Jugendringarbeit zu verdeutlichen sowie Unterstützung zu erhalten bzw. zu erweitern,
  • + der Jugendarbeitsstruktur vor Ort neue positive Impulse zu geben und Ringarbeit als konkrete Entlastung für Jugendorganisationen und jugendliche Engagementformen erlebbar zu machen,
  • + Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein konkretes Angebot zur Partizipation und Verantwortungsübernahme zu machen, in dem sie sich passgenau und ihren Bedürfnissen entsprechend engagieren und den Nutzen daraus erkennen können.
  • Ansprechpartner:dreimaldrei(at)ljrbw.de
    Projektlink:http://www.ljrbw.de/dreimaldrei.html
    Schwerpunkte:Förderung, Rahmenbedingungen sichern, Unterstützung und Begleitung

    Fachbereichsarbeit

    Eine wichtige Aufgabe des Landesjugendrings ist es, die fachliche Entwicklung der Kinder- und Jugendarbeit voranzutreiben und zur Weiterentwicklung von Jugendarbeit, Jugendhilfe und Jugendpolitik beizutragen. In unseren Fachbereichen bündeln wir das Expert*innenwissen der Jugendverbände. In Projekten und Programmen verfolgen wir innovative Ansätze und entwickeln diese weiter. Wir führen Veranstaltungen zu aktuellen Themen durch, stellen die notwendigen Informationen bereit und ermöglichen in unseren Gremien den Austausch zwischen den in der Jugendarbeit Tätigen.

    In den folgenden Themen sind wir verstärkt aktiv:

  • + Vielfalt und Inklusion
  • + Politische Bildung und Partizipation
  • + Nachhaltige Entwicklung
  • + Ehrenamt und Engagement
  • + Weltoffene Jugendarbeit
  • + Außerschulische Bildung
  • + Medienbildung und Medienpolitik
  • + Kommunale Jugendringe
  • Ansprechpartner:dorn(at)ljrbw.de
    Projektlink:www.ljrbw.de/themen-umsetzen
    Schwerpunkte:Rahmenbedingungen sichern, Unterstützung und Begleitung, Vernetzung

    Interkultur: "Get together"

    Unser Projekt „Get together“ hist von uns ein weiterer Beitrag, die Willkommenskultur in Stuttgart nachhaltig zu ändern. „Get together“ ist ein Netzwerk, von jungen Leuten in Stuttgart, die jungen neu angekommenen Migrantinnen und Migranten Orientierung bieten wollen. Wir möchten mit diesem Projekt unsere Mitgliedsvereine ermutigen, sich stärker für junge Migrantinnen und Migranten zu öffnen.

    Ansprechpartner:bettina.schaefer(at)sjr-stuttgart.de
    Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
    Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Integration, Interessenvertretung, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Rahmenbedingungen sichern, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung

    Förderung von Jugendverbänden

    Der BJR bietet für seine Mitglieder individuelle Beratung und Unterstützung bei der Recherche nach geeigneten Fördermitteln, Weiterbildungs- und Informationsveranstaltungen. Er berät Jugendverbände zu EU-Förderanträgen und bereitet Informationen zu Fördermöglichkeiten und aktuellen Ausschreibungen auf.

    Ansprechpartner:weber.astrid(at)bjr.de
    Projektlink:https://www.bjr.de/themen/foerderung/drittmittel.html
    Schwerpunkte:Förderung, Rahmenbedingungen sichern, Selbstorganisation, Unterstützung und Begleitung

    Kommunale Jugendarbeit/Jugendbeauftragte

    Die Kommunale Jugendarbeit in Bayern wird in den 96 Landkreisen und kreisfreien Städten durch 150 Kreisjugendpfleger/innen und Stadtjugendpfleger/innen wahrgenommen. Der BJR entwickelt und begleitet die Kommunale Jugendpolitik in Bayern seit nunmehr über 20 Jahren. Seither stärkt der Bayerische Gesetzgeber die Aufgabenverpflichtung und die Verantwortung der kreisangehörigen Städte, Märkte und Gemeinden für die Kinder- und Jugendarbeit und für die Kommunale Jugendpolitik. Kommunale Jugendarbeit hat in den Jugendämtern eine Schlüsselfunktion für die Planung, Förderung, Koordinierung der Leistungen der Jugendarbeit. Kommunale Jugendarbeit sorgt in den Landkreisen und kreisfreien Städten dafür, dass die erforderlichen Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen der Jugendarbeit rechtzeitig und ausreichend zur Verfügung stehen.

    Ansprechpartner:pletzer.winfried(at)bjr.de
    Projektlink:https://www.bjr.de/themen/jugendpolitik-und-jugendarbeit/kommunale-jugendpolitik.html
    Schwerpunkte:Freiräume, Jugendpolitik, Rahmenbedingungen sichern

    Prätect - Prävention sexueller Gewalt in der Jugendarbeit

    Mädchen und Jungen möglichst wirkungsvoll vor sexueller Gewalt zu schützen, das ist das Ziel der Fachberatungsstelle Prätect. Organisationen brauchen eine Gesamtstrategie für Schutzmaßnahmen, die die spezifischen Strukturen und Prinzipien von Jugendarbeit einbeziehen und auf allen Ebenen von Jugendverbänden wirksam werden. Prätect bietet dafür Informationen, Arbeitsmaterialien, Qualifizierungen und Tagungen für Fachkräfte zum Thema. Die Fachberatungsstelle berät, vermittelt Referent/-innen für Schulungs- und Fortbildungsangebote und vernetzt Zielgruppen und Ansprechpartner/-innen.

    Ansprechpartner:steinbach.beate(at)bjr.de
    Projektlink:www.praetect.de
    Schwerpunkte:Rahmenbedingungen sichern, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme

    Jugendmigrationsbeirat Berlin

    Der Jugendmigrationsbeirat Berlin ist ein Zusammenschluss von neun in Berlin aktiven Jugendverbänden, deren Mitglieder mehrheitlich junge Menschen mit (familiärer) Migrationsgeschichte sind. Der Beirat versteht sich als Interessenvertretung seiner Mitglieder und als Instrument direkter politischer Partizipation. Das Ziel des JMB Berlin ist es, Partizipationsmöglichkeiten für alle Jugendlichen in allen gesellschaftlichen Bereichen zu fördern. Zudem fordert der Beirat die Stärkung und Beteiligung von Migrant_innenjugendselbstorganisationen in politischen Entscheidungsprozessen auf Augenhöhe. Der Landesjugendring unterstützt den Jugendmigrationsbeirat durch die Übernahme der Geschäftsstelle.

    Ansprechpartner:info(at)jugendmigrationsbeirat.berlin
    Projektlink:www.jugendmigrationsbeirat.berlin
    Schwerpunkte:Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, Qualifizierung, Rahmenbedingungen sichern, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme, Vernetzung

    Haus der Jugend

    Seit 1991 gibt es das “Haus der Jugend” in Potsdam und von Anfang an wurde dieses Haus der Jugend(verbands)arbeit vom SJR begleitet. Seit 2004 befindet sich das jetzige Haus der Jugend in Potsdam-Babelsberg (Schulstr. 9) und teilt sich ein Gebäude mit der Jugendherberge. Es bietet mit seinen 16 Büroräumen diversen Vereinen und Verbänden eine gute Basis für ihre Arbeit. Darüber hinaus nutzen viele weitere Vereine und Initiativen die Seminarräume für ihre Versammlungen, Seminare oder Projekte. Der sich hier befindliche Jugend-Info-Laden versorgt Multiplikator_innen der Jugendarbeit, Besucher_innen der Jugendherberge und Kinder und Jugendliche mit aktuellen Informationen über Aktionen und Veranstaltungen. Für den Erhalt des Hauses der Jugend und seine Sicherung am jetzigen Standort hat der Stadtjugendring viele Jahre - mit Erfolg - gekämpft. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt des SJR zusammen mit dem Deutschen Jugendherbergswerk, dem Landesjugendring Brandenburg sowie der Landeshauptstadt Potsdam.

    Ansprechpartner:office(at)madstop.de
    Projektlink:http://sjr-potsdam.de/haus-der-jugend/
    Schwerpunkte:Rahmenbedingungen sichern

    KompetenzTeam zur verbandlichen Qualitätsentwicklung und - sicherung

    Aufbauend auf einem Papier zu Qualitätsmerkmalen und Qualitätsindikatoren der Jugendverbandsarbeit ist die Jugendverbandsarbeit im Land Brandenburg von qualitativ hochwertigen Angebotsformen geprägt. Zur Unterstützung der Weiterentwicklung qualitativer Jugendverbandsarbeit ist es Mitgliedsorganisationen des LJR seit April 2005 möglich, eine kostenlose Beratung durch das unabhängige Kompetenzteam in Anspruch zu nehmen. Das Team arbeitet völlig unabhängig und ist gegenüber dem Landesjugendring in keiner Weise inhaltlich berichtspflichtig. Ansprechpartnerin: Annekatrin Friedrich

    Ansprechpartner:kompetenzteam(at)ljr-brandenburg.de
    Projektlink:http://www.ljr-brandenburg.de/LJRBrandenburg/DerLandesjugendring/Kompetenzteam.aspx
    Schwerpunkte:Qualifizierung, Rahmenbedingungen sichern, Unterstützung und Begleitung

    Haus der Jugendorganisationen

    Der SJR analysierte in den Jahren 2009-2011 die Raumnöte- und Bedarfe der Jugendorganisationen in unserer Landeshauptstadt. Die Erkenntnisse der „AG Räume für Jugendliche“ des Fachausschusses Jugend aus dem Jahr 2011 belegen, was lange stadtbekannt ist: Der Jugend in Wiesbaden fehlt Raum! Unsere Kommunalpolitiker*innen haben dieses große Problem erkannt und die Koalition aus CDU und SPD hat in ihrem Koalitionsvertrag 2011 folgendes festgehalten: „In Wiesbaden fehlt es an Räumen für Jugendliche. Deshalb werden die Koalitionäre die Einrichtung eines Hauses der Jugend prüfen. Auch soll geprüft werden, welche Gebäude mit welchen Auflagen im Rahmen des Immobilienbestandes der städtischen Gesellschaften bei Eigenleistungen der Betroffenen ggf. zur Verfügung gestellt werden können.“ In 2011 noch entstand bei verschiedenen Treffen, Planspielen und Vollversammlungen der Mitgliedsverbände des SJR das Konzept zu einem „Haus der Jugendverbände“. Das große Interesse vieler verschiedener Verbände und Kooperationspartner an einer Mitarbeit bestätigte unsere Einschätzung, dass hier nicht ein bisschen „rumgesponnen“ und ein paar Wünsche in den Raum geworfen werden, sondern in jedem Verband eine intensive Diskussion darüber angeregt wurde, zu fragen: „Welchen Bedarf haben wir tatsächlich? Was brauchen wir an Raum, um die Vorstellungen unserer Arbeit umsetzen zu können?“ Die zentrale Aussage, die sich aus der Konzeptentwicklung ableiten lässt, lautet: Es gibt einen realen Bedarf an Raum! Wir möchten … … Raum schaffen für die Durchführung unserer täglichen Arbeit, … Qualifizierung und Vernetzung ehrenamtlicher Kinder- und Jugendarbeit in Wiesbaden optimieren, … ein inklusiver Ort der außerschulischen Jugendbildung sein, … ein Ort der Demokratiebildung sein, … sicherstellen, dass partizipative Jugendarbeit langfristig über ausreichend Raum verfügt! Und dieser Raum wurde nun endlich geschaffen - zwar nur ein Fünftel des gesamten Bedarfes aber trotzdem ein toller Anfang! Am 24. März wurde der "Jungbrunnen - Haus der Jugenorganisationen" mit einem rauschenden Fest eröffnet.

    Ansprechpartner:paul.henninger(at)sjr-wiesbaden.de
    Projektlink:http://www.sjr-wiesbaden.de/de/jungbrunnen
    Schwerpunkte:Rahmenbedingungen sichern

    jugend - zukunft - schaffen

    Kampagne der Niedersächsischen Jugendverbände zur Verbesserung der finanziellen Förderbedingungen auf Landesebene. Mit vielen guten Aktionen wollen die Jugendverbände ihre wichtige Arbeit präsenter machen und Politik die Notwendigkeit einer angemessenen Förderung verdeutlichen.

    Ansprechpartner:info(at)ljr.de
    Projektlink:www.jugend-zukunft-schaffen.de
    Schwerpunkte:Interessenvertretung, Jugendpolitik, Rahmenbedingungen sichern

    neXT2020

    Im Rahmen des Zukunftsprojektes neXT2020 haben die niedersächsischen Jugendverbände ihre Vorstellungen von einer jugendgerechten Gesellschaft im Jahr 2020 formuliert.

    Ansprechpartner:info(at)ljr.de
    Projektlink:www.next2020.de
    Schwerpunkte:Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, politische Bildung, Qualifizierung, Rahmenbedingungen sichern, Vernetzung

    neXTraum

    Wer die Rahmenbedingungen, unter denen Jugendarbeit in Niedersachsen stattfindet, und deren Entwicklung in den zurückliegenden 20 Jahren betrachtet, kann schnell feststellen, dass diese Bedingungen in vielen Landkreisen und Städten nicht besser geworden sind. Ein Gegensteuern, insbesondere in der kommunalen Jugendpolitik, ist daher dringend notwendig. Mit neXTraum wollen wir neuen Schwung in kommunale Jugendpolitik bringen.

    Ansprechpartner:
    Projektlink:http://www.nextraum.de/
    Schwerpunkte:Jugendpolitik, politische Bildung, Rahmenbedingungen sichern, Verantwortungsübernahme

    neXTschule

    Jugendarbeit & Schule

    Ansprechpartner:
    Projektlink:nextschule.de
    Schwerpunkte:Bildung, Rahmenbedingungen sichern

    Ei JO! - Ohne uns sieht es Saarland alt aus

    Ausgangslage: Ohne ehrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit wäre das Saarland ärmer und sähe alt aus. Die Arbeit geschieht allerdings meist ohne große Schlagzeilen in den Medien. Was in der alltäglichen Gruppenstunde, im selbstorganisierten Jugendzentrum, bei Freizeiten und außerschulischen Bildungsmaßnahmen oder in Projekten an ehrenamtlicher Arbeit investiert wird, erfährt man kaum. Dies wollen wir mit Ei JO! ändern! Ei JO! steht für "Engagiert in Jugendorganisationen". Ziele: Mit einer Kampagne wollen wir positiv in der Öffentlichkeit hervorheben, was ehrenamtliche Jugendarbeit im Saarland leistet und wer diese junge Menschen sind, die sich freiwillig in Jugendorganisationen engagieren. Möglichst viele SaarländerInnen (Eltern, Entscheidungsträger, Unternehmer, Kinder und Jugendliche) sollen darüber informiert werden und können sich auf unterschiedliche Weise damit solidarisch erklären. Träger/Kooperationspartner/Unterstützer Bisher beteiligen sich neben dem Landesjugendring folgende Verbände: aej saar, BDKJ - Bund der Deutschen Katholischen Jugend - Landesstelle Saar, Deutsches Jugendrotkreuz im DRK-Landesverband Saarland, Landesjugendwerk der AWO, juz-united - Verband Saarländischer Jugendzentren in Selbstverwaltung, NAJU Saarland, Saarländische Jugendfeuerwehr, VSK-Jugend, Ring saarländischer Pfadfinderverbände, THW-Jugend Saarland, Alevitische Jugend, JunOst e.V.. Weitere werden hinzukommen. Firmen und Institutionen, die für die Kampagne Produkte und Dienstleistungen erstellen, werden angefragt, diese kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Ihre Unterstützung wird im Rahmen der Kampagne öffentlich gemacht. Folgende Aktivitäten sind angedacht, geplant bzw. in der Umsetzung: • Ehrenamtsporträts in Kooperation mit der SZ • Web-Seite und Facebook-Anwendungen • Online-Petition zur Unterstützung ehrenamtlicher Jugendarbeit im Saarland • Kooperation mit Studienstiftung Saar (noch in der Planung) • Aktionsartikel mit Logo und Illustrationen (Sticker, Würfel, Schokolade etc.) • Ehrenamtlichen-Fotos (mindestens 200) • Statements von Profitierenden • Statements von Unternehmen, die Ehrenamtliche unterstützen bzw. Ehrenamtlichen die von Unternehmen unterstützt werden. • Plakatwandaktion/Videowand • Kinowerbung • Radio/TV • Presse Finanzierung: Die Aktion soll mit möglichst geringem Etat auskommen. Wir setzen bei dieser Kampagne besonders auf die Unterstützung der Wirtschaft.

    Ansprechpartner:info(at)landesjugendring-saar.de
    Projektlink:http://www.landesjugendring-saar.de
    Schwerpunkte:Förderung, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Rahmenbedingungen sichern

    JUGEND bildet MEINUNG

    Der StadtJugendRing Magdeburg e.V. möchte mit dieser Initiative einen Auftakt zur regelmäßigen Konsultation von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf politische Entscheidungen in der Landeshauptstadt leisten. Es geht nicht um die Illusion, neben dem Wahlrecht ab 16 Jahren oder Bürgerbegehren direkten Einfluss auf Entscheidungen auszuüben, sondern vielmehr darum, kontinuierlich Meinungs- und Willensbildungsprozesse anzustoßen. JUGEND bildet MEINUNG ist nach der Kommunalwahl nicht vorbei. Die Initiative soll langfristig auch der Weiterentwicklung der Jugendhilfeplanung und zur Vermittlung zwischen Kindern, Jugendlichen, Politik und Akteur_innen der Kinder- und Jugendhilfe in Magdeburg dienen. Politik zu den Menschen bringen die sie betrifft, ist dabei ein zentrales Anliegen der Initiative.

    Ansprechpartner:info(at)sjr-magdeburg.de
    Projektlink:http://www.sjr-magdeburg.de/
    Schwerpunkte:Freiräume, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit, Rahmenbedingungen sichern

    Jugendpolitik, Interessenvertretung und Vernetzung in Magdeburg

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    Ansprechpartner:info(at)sjr-magdeburg.de
    Projektlink:www.sjr-magdeburg.de
    Schwerpunkte:Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, politische Bildung, Rahmenbedingungen sichern, Selbstorganisation, Unterstützung und Begleitung, Vernetzung

    Mädchen- und Frauenarbeit in den Jugendverbänden

    Mädchen- und Frauenarbeit macht sich stark für die gleichberechtigte, aktive Mitbestimmung von Mädchen und Frauen. 1989 wurde im Landesjugendring der Mädchen- und Frauenausschuss gegründet, in dem sich viele aktive ehren- hauptamtliche Mitarbeiterinnen engagieren. Der Ausschuss gestaltet Diskussions- und Entscheidungsprozesse mit, berät bei Bedarf den Vorstand und erarbeitet Materialien für die Praxis. Seit 1996 gibt es mit finanzieller Unterstützung des Jugendministeriums die Stelle der Referentin für Mädchen- und Frauenarbeit. Schwerpunkte der Arbeit liegen in der landesweiten Vernetzung der Mädchen- und Frauenarbeit, dem regionalen Ausbau der Angebote für Mädchen und junge Frauen und in der Beratung für die Ausgestaltung geschlechtergerechter Arbeit auf allen Ebenen, sowie in der aktiven Mitgestaltung der Mädchen- und Frauenpolitik in Schleswig-Holstein. Auf dem DJHT präsentiert sich die LAG Mädchen und junge Frauen am gemeinsamen Stand von LAG und Landesjugendring Schleswig-Holstein. Die LAG veranstaltet auch 2016 mehrere Fachtage zum Thema Mädchenarbeit.

    Ansprechpartner:maedchen-und-frauenarbeit(at)ljrsh.de
    Projektlink:http://maedchenundfrauen.ljrsh.de/arbeitsbereiche/maedchen-und-frauenarbeit/
    Schwerpunkte:Förderung, Freiräume, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, Qualifizierung, Rahmenbedingungen sichern, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung