Freiräume

Junge Menschen und Jugendverbände brauchen Freiräume, um sich zu entfalten. Dazu zählen "echte" Räume, wie Jugendzentren, Jugendtreffs und Aktivplätze, ebenso wie Gestaltungsspielräume durch ausreichende Ressourcen.

Aktion "Gender" - Mädchenaktionstag - Jungenaktionstag - Stadtspiel

Mädchenaktionstag 17. Mai 2014 Der Mädchenaktionstag ist ein Tag für Mädchen im Alter von 8-14 Jahren, an dem verschiedene Einrichtungen abwechslungsreiche Workshops anbieten. Kooperation zwischen Stadtjugendring und desse Mitgliedern Evangelische Jugend Stuttgart, Sportkreisjugend, Alevitische Jugend, BDKJ und weiterer Einrichtungen wie Diakonie und Katholische Seelsorge. Stadtspiel für Jungen. Bis zu 140 Jungs der 8. Klassen der allgemeinbildenden Schulen Stuttgarts erhalten auf Anmeldung die Möglichkeit, im Rahmen eines Projekttags in 12 Gruppen jeweils 3 unterschiedliche Stuttgarter Einrichtungen der Jungenarbeit mit kleinen Praxisübungen kennen zu lernen. Jungenaktionstag An einem Samstag erhalten bis zu 120 Jungs der Altersstufen 9 – 13 Jahre die Möglichkeit, allerlei jungenspezifische pädagogische Angebote auszuprobieren. 10 Fachkräfte der Stuttgarter Jungenarbeit werden ein abwechslungsreiches Angebot aus den Bereichen Spielpädagogik, Erlebnispädagogik, Medienpädagogik und Prävention zusammenstellen.

Ansprechpartner:joachim.stein(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Integration, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Qualifizierung, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Vernetzung

GILRS GO MOVIE

GIRLS GO MOVIE ist ein Kurzfilmfestival für Mädchen* und junge Frauen aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Es bietet Euch die Chance, ohne Vorbehalte und Ängste kulturell und künstlerisch tätig zu werden. GIRLS GO MOVIE kennt weder soziale, noch kulturelle, weder ethnische noch religiöse Grenzen. Wir glauben an filmisches Schaffen, das vor keiner Lebensrealität halt macht. Bei uns habt Ihr deshalb die Möglichkeit, der Öffentlichkeit einen authentischen und unverstellten Einblick in Eure Lebenswelt zu gewähren. Wir und das Publikum glauben an Euch. Wir wollen Euch hören und sehen. Wir sind der Meinung, dass die Filmszene auf Euch gewartet hat. Als Projekt der kulturellen Medien- und Filmbildung gibt es neben dem Festival noch eine breite Palette von Qualifizierungen in Form von Seminaren, Coachings oder Workshops.

Ansprechpartner:
Projektlink:www.girlsgomovie.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Freizeiten, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Unterstützung und Begleitung

Interkultur: "Get together"

Unser Projekt „Get together“ hist von uns ein weiterer Beitrag, die Willkommenskultur in Stuttgart nachhaltig zu ändern. „Get together“ ist ein Netzwerk, von jungen Leuten in Stuttgart, die jungen neu angekommenen Migrantinnen und Migranten Orientierung bieten wollen. Wir möchten mit diesem Projekt unsere Mitgliedsvereine ermutigen, sich stärker für junge Migrantinnen und Migranten zu öffnen.

Ansprechpartner:bettina.schaefer(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Integration, Interessenvertretung, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Rahmenbedingungen sichern, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung

Internationales: "Rap atelier"

Sag an was geht, Rap atelier- Start up einer Kooperation von Jugendlichen aus Vereinen mit Migrationshintergrund und dem Jugendrat in Stuttgart. März 2014 Direkte Kooperationen mit Jugendlichen aus Vereinen mit Migrationshintergrund sind als Zielgruppe des Jugendrats bisher ausgeblendet. In Vereinen sind jedoch engagierte Jugendleitungen, die ihre jugendpolitischen Themen mit den Jugendratsvertretungen diskutieren könnten. In einem Erprobungsprojekt im Stadtteil Ost werden in einem Rap Atelier (4 Termine) 10 Jugendliche (Jugendräte und Jugendliche aus Vereinen mit Migrationshintergrund) aus ihren Lebensrealitäten Texte unter Anleitung von einem Rap-Künstler erstellen.Diese kreative jugendnahe Arbeitsform, ermöglicht den Jugendlichen der verschiedenen Milieus in Erstkontakt zu treten und ihre Jugendthemen mit dem neu gewählten Jugendrat zu teilen. In der Endphase des Projekts wird die Zusammenarbeit filmisch dokumentiert und in einem kurzen 3 min Werbespot zu der Kooperation des Jugendrats mit Vereinen als youtube Video veröffentlicht. Der Film wird an der Mitgliederversammlung des Stadtjugendrings und im AK des Jugendrats präsentiert. Eine Kurzbeschreibung des Projekts mit link zum Film wird den Bezirksbeiräten und dem Gemeinderat als Information zugesandt.

Ansprechpartner:Bettina.schaefer(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Integration, Interessenvertretung, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt

Kinderspektakel

Seit dem Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention im Jahre 1990 findet alljährlich um den Weltkindertag (20. September) das sog. Kinderspektakel statt. Bei diesem größten nichtkommerziellen Familienfest in der Metropolregion Rhein-Neckar präsentieren sich zahlreiche Verbände und Vereine des SJR, das Jugendamt, Jugendhäuser und -treffs sowie zahlreiche weitere Organisationen der Kinder- und Jugendarbeit. Mehr als 350 Ehren- und Hauptamtliche präsentieren an zahlreichen Aktionsständen ein buntes Programm zum zuschauen und mitmachen, das von bis zu 20.000 Besucher*innen gerne angenommen wird. Während die Kinder sich vergnügen könne sich die Eltern über die große Vielfalt der Jugendverbände informieren.

Ansprechpartner:agraske.sjr-mannheim(at)t-online.de
Projektlink:http://www.sjr-mannheim.de
Schwerpunkte:Freiräume, Freizeiten, Projektarbeit, Selbstorganisation, Vernetzung

Mannheim's weisse Flecken

Mannheim ist eine der Städte in der Metropolregion Rhein-Neckar, die durch den Abzug der amerikanischen Streitkräfte und der dadurch freiwerdenden Konversionsflächen vor große Herausforderungen gestellt sind. Insgesamt 513 ha Fläche muss einer neuen Nutzung zugeführt werden. Der Stadtjugendring hat sich an mehreren Stellen in den Konversionsprozess eingeklinkt und junge Menschen nach ihren Ideen gefragt. 2 große Workshops (Zukunftswerkstatt "Mannheim's weisse Flecken" und "Konversion konkret"), die Sammlung junger Ideen und die Beteeiligung an zahlreichen Planungsgruppen sollen sicherstellen, dass heute schon die Menschen mitentscheiden, die in den nächsten Jahrzehnten durch die Ergebnisse direkt betroffen sein werden.

Ansprechpartner:sjr-mannheim(at)t-online.de
Projektlink:http://www.sjr-mannheim.de/weisse_flecken
Schwerpunkte:Freiräume, Interessenvertretung, Partizipation, Unterstützung und Begleitung

Kommunale Jugendarbeit/Jugendbeauftragte

Die Kommunale Jugendarbeit in Bayern wird in den 96 Landkreisen und kreisfreien Städten durch 150 Kreisjugendpfleger/innen und Stadtjugendpfleger/innen wahrgenommen. Der BJR entwickelt und begleitet die Kommunale Jugendpolitik in Bayern seit nunmehr über 20 Jahren. Seither stärkt der Bayerische Gesetzgeber die Aufgabenverpflichtung und die Verantwortung der kreisangehörigen Städte, Märkte und Gemeinden für die Kinder- und Jugendarbeit und für die Kommunale Jugendpolitik. Kommunale Jugendarbeit hat in den Jugendämtern eine Schlüsselfunktion für die Planung, Förderung, Koordinierung der Leistungen der Jugendarbeit. Kommunale Jugendarbeit sorgt in den Landkreisen und kreisfreien Städten dafür, dass die erforderlichen Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen der Jugendarbeit rechtzeitig und ausreichend zur Verfügung stehen.

Ansprechpartner:pletzer.winfried(at)bjr.de
Projektlink:https://www.bjr.de/themen/jugendpolitik-und-jugendarbeit/kommunale-jugendpolitik.html
Schwerpunkte:Freiräume, Jugendpolitik, Rahmenbedingungen sichern

BASSI - Die Aktionsfläche auf dem Bassinplatz

Freiflächen werden im stetig wachsenden Potsdam immer knapper. Der Stadtjugendring setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Flächen und Räume, auch in zentraler Lage, Kindern und Jugendlichen frei und dauerhaft zur Verfügung stehen. Die nicht-kommerziell ausgerichtete Aktionsfläche auf dem Bassinplatz – liebevoll BASSI genannt – bietet jungen Menschen, Vereinen, Jugendinitiativen und Kulturakteuren Raum, sich im Rahmen von Veranstaltungen, Konzerten etc. zu entfalten. Der BASSI ist der zentralstgelegene und mit am stärksten frequentierte öffentliche Treffpunkt für junge Menschen in Potsdam. Akteur_innen aus der BMX-, Skateboard- und Graffiti-Szene treffen sich hier fast täglich und mittlerweile gibt es auch regelmäßige offene Breakdance-Trainings. Besonders in den Sommermonaten nutzen viele Jugendliche die Aktionsfläche – mitsamt den angrenzenden Grünflächen – als Treffpunkt und verbringen ihre Freizeit hier gemeinsam im öffentlichen Raum. Der SJR kümmert sich vorrangig um die Arbeit im Hintergrund und unterstützt junge Menschen dabei, hier ihre eigenen Ideen und Veranstaltungen umzusetzen.

Ansprechpartner:sjr(at)madstop.de
Projektlink:http://sjr-potsdam.de/aktionsflache-bassinplatz/
Schwerpunkte:Freiräume

Bündnis für Freiräume

Der Landesjugendring NRW setzt sich mit einem „Bündnis für Freiräume“ dafür ein, dass junge Menschen wieder mehr Zeit und Räume für sich haben. Dabei geht es sowohl um Entschleunigung des (Bildungs-)Alltags als auch um die Schaffung von mehr freien Zeitfenstern und Räumen zur selbstbestimmten Gestaltung. Das „Bündnis für Freiräume“ will unterschiedliche Akteure aus der Zivilgesellschaft an einen Tisch bringen und versteht sich als konkreten Schritt einer einmischenden Jugendpolitik.

Ansprechpartner:vandawen(at)ljr-nrw.de
Projektlink:www.buendnis-fuer-freiraeume.de
Schwerpunkte:Freiräume, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Selbstorganisation

Düsseldorfer Jugendmedientage

Die Düsseldorfer Jugendmedientage bieten eine große Bandbreite innerhalb des Medienbereichs (von Print- bis Online-Medien, Fotografie, Film, Radio, Public Relations,…) und bieten Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Einblick in ein breites Feld der Medienlandschaften. Die Teilnehmer der Düsseldorfer Jugendmedientage können in den vielen verschiedenen Workshops theoretische Grundlagen und praktische Beiträge erarbeiten. Die Ergebnisse werden nach der Veranstaltung auf der Website eingepflegt, so dass viele Ergebnisse online sichtbar sind. Ziel der Düsseldorfer Jugendmedientage? Die Düsseldorfer Jugendmedientage sollen Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen professionellen Einblick in das breite Feld der Medien geben. Vor allem Jugendliche widmen sich in ihrer Freizeit viel dem Thema Medien, sie erstellen eigene Websites, drehen Filme, interessieren sich für das Internet oder auch die Erstellung eigener Grafiken.

Ansprechpartner:info(at)duesseldorfer-jugendmedientage.de
Projektlink:http://www.duesseldorfer-jugendmedientage.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Medienarbeit

Düsselferien

Die Düsselferien sind seit vielen Jahren eine wichtige und nicht mehr wegzudenkende Instanz in der Düsseldorfer Kinder- und Jugendarbeit. Knapp 10.000 Düsseldorfer Kinder und Jugendliche fahren jedes Jahr mit auf Ferienfreizeiten innerhalb und außerhalb Deutschlands oder nehmen an innerörtlichen Angeboten in Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendverbänden und bei freien Trägern teil. Es gibt Ferienangebote in allen Ferien, ob Kanufahren, Reiten oder Skifahren, Meer oder Berge, Ausland, Inland oder in Düsseldorf, für jeden von 6 bis Anfang 20 ist etwas dabei. Die Düsselferien sind nicht nur für Kinder ein wichtiger Lern- und Freizeitort, sondern bieten auch Eltern ein gesichertes Betreuungsangebot während der Ferien. 2008 hat es sich der Jugendring Düsseldorf zur Aufgabe gemacht, diese Vielzahl an Ferienangeboten in einer Datenbank zu vereinen, um Eltern und Kindern einen einfacheren und schnelleren Überblick für das ideale Ferienprogramm zu ermöglichen.

Ansprechpartner:duesselferien(at)duesseldorf.de
Projektlink:https://www.duesselferien.info
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Freizeiten, Internationale Begegnungen, Juleica, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung

Fanprojekt Düsseldorf

Mit der Arbeit des Fanprojektes beabsichtigen wir im Rahmen der Jugendarbeit, durch Prävention gewaltfreie Konfliktlösumngen mit Hilfe von Selbstregulierungsmechanismen zu schaffen und jugendlichen Fans die Möglichkeit zu geben, bei fußballbrisanten Themen mitzubestimmen und Einfluß zu nehmen. Durch gezielte Angebote und Aktionen wollen wir der Fanszene ein Forum bieten, um gemeinsam etwas zu erleben, zu informieren, aufzuklären und auszutauschen. Das Fanprojekt versteht sich als Schnittstelle zwischen jugendlichen Fankulturen, Vereinen, Verbänden, Medien, Polizei und Jugendarbeit. Die Düsseldorfer Ultras haben im Haus der Jugend seit mehreren Jahren einen selbstverwalteten Raum und sind Hauptansprechpartner des Fanprojektes. Das Fanprojekt Düsseldorf besteht nun mehr seit mehr als 20 Jahren.

Ansprechpartner:fanprojekt(at)jugendring-duesseldorf.de
Projektlink:http://www.jugendring-duesseldorf.de/fanprojekt/
Schwerpunkte:Freiräume, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung

Bildung braucht Freiräume

Bildung ist mehr als Schule!“ – Die zentrale Botschaft des 12. Kinder- und Jugendberichts ist bei den rheinland-pfälzischen Jugendverbänden längst angekommen. Auch in Politik, Medien, Verbänden, Unternehmen, (Hoch-)Schulen und der Öffentlichkeit hat sich diese Erkenntnis in den letzten Jahren herum gesprochen. Allerdings gibt es hier häufig noch, diplomatisch formuliert, einige Unklarheiten darüber, wie die überall verkündete Wichtigkeit von "nonformalen und informellen Bildungsprozessen" im ehrenamtlichen Engagement von Jugendlichen institutionell unterstützt werden kann. Dabei haben viele Jugendverbände schon vor einiger Zeit Papiere vorgelegt, die die Bedingungen außerschulischer Bildung ausformulieren. So hat der Landesjugendring auf seiner Vollversammlung 2012 das Positionspapier "Mehr Zeit zum selbstbestimmtem Leben und eigenverantwortlichen Lernen - Mehr Freiraume für die Jugendarbeit!" verabschiedet, in dem konkrete Forderungen zur Verbesserung der Bedingungen außerschulischer Bildung formuliert werden. Schon vor einigen Jahren haben wir außerdem den Beschluss "Jugendverbände als Bildungsträger stärken" verabschiedet. Auch der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) hat unter der Überschrift "Anerkennung außerschulischer Bildung" ein ausführliches Papier zum Bildungsverständnis der Jugendverbände und dem ehrenamtlichen Engagement von Kindern und Jugendlichen geschrieben. Prof. Werner Lindner aus Jena hat zudem einen lesenswerten Text mit dem sympathischen Titel "Bildung braucht Freiräume!" verfasst, in dem er sich mit dem Zusammenhang von Freiräumen und außerschulischer Bildung beschäftigt.Seit mehreren Jahren läuft beim LJR auch schon das Projekt "Kompetenzerwerb in der Jugendverbandsarbeit". Auch andere Landesjugendringe beschäftigen sich mit dem Thema. So hat der LJR Schleswig-Holstein in seinen Forderungen zur Landtagswahl 2012 insbesondere den Aspekte der Zeitsouveränität junger Menschen zum Thema gemacht und fordert daher u.a. die Verlängerung der Bafög-Förderung für ehrenamtlich engagierte Studierende.

Ansprechpartner:info(at)ljr-rlp.de
Projektlink:www.freiraum.ljr-rlp.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume

Ehrenamt bildet

Ehrenamt bildet Freiwilliges Engagement in (Jugend-)Verbänden und Zivilgesellschaft ist nicht nur ein wichtiges Bindeglied für den sozialen Zusammenhalt. Darüber hinaus werden dort grundlegende Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Management von Projekten, Umgang mit Konflikten und nicht zuletzt die Fähigkeit zu demokratischem Denken und Handeln erworben. In der Jugendverbandsarbeit, bei Zeltlagern und Freizeiten, können also Fähigkeiten für das Leben gelernt werden, die über bloßes Fachwissen hinausgehen. Das zeigt auch die große Anzahl von Menschen, die heute wichtige Positionen in Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft inne haben und schon früh ehrenamtlich engagiert waren. Gleichwohl fehlen z.B. im Rahmen des Bologna-Prozesses und der Einführung der BA/MA-Studiengänge an den Hochschulen oder der Ganztagsschule heute häufig Zeit und Räume für ein ehrenamtliches Engagement von Kindern und Jugendlichen. Eine nachhaltige Bildungspolitik muss daher das Wissen, dass Bildung mehr als Schule ist, endlich in die Tat umsetzen, entsprechende Freiräume und Freistellungsmöglichkeiten schaffen und die Jugendverbände tatsächlich als Bildungsträger anerkennen. Wir haben daher in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Aktivitäten durchgeführt, um den Bildungscharakter von ehrenamtlichem Engagement in Jugendverbänden deutlich zu machen. In diesem Kontext haben wir mit Unterstützung des rheinland-pfälzischen Jugendministeriums das Projekt "Kompetenzerwerb in der Jugendverbandsarbeit" entwickelt. Ein Zwischenergebnis dieses Projektes ist der vielbeachtete Kompetenzcheck, der unter www.ljr-rlp.de bestellt werden kann.

Ansprechpartner:info(at)ljr-rlp.de
Projektlink:www.ljr-rlp.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume

JUGEND bildet MEINUNG

Der StadtJugendRing Magdeburg e.V. möchte mit dieser Initiative einen Auftakt zur regelmäßigen Konsultation von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf politische Entscheidungen in der Landeshauptstadt leisten. Es geht nicht um die Illusion, neben dem Wahlrecht ab 16 Jahren oder Bürgerbegehren direkten Einfluss auf Entscheidungen auszuüben, sondern vielmehr darum, kontinuierlich Meinungs- und Willensbildungsprozesse anzustoßen. JUGEND bildet MEINUNG ist nach der Kommunalwahl nicht vorbei. Die Initiative soll langfristig auch der Weiterentwicklung der Jugendhilfeplanung und zur Vermittlung zwischen Kindern, Jugendlichen, Politik und Akteur_innen der Kinder- und Jugendhilfe in Magdeburg dienen. Politik zu den Menschen bringen die sie betrifft, ist dabei ein zentrales Anliegen der Initiative.

Ansprechpartner:info(at)sjr-magdeburg.de
Projektlink:http://www.sjr-magdeburg.de/
Schwerpunkte:Freiräume, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit, Rahmenbedingungen sichern

Ferienbörse Schleswig-Holstein

Damit Kinder und Jugendliche und ihre Eltern das passende Angebot für ihre nächsten Ferien in Schleswig-Holstein finden, bündelt die Ferienbörse die Angebote von Jugendgruppen, Jugendringen, Jugendverbänden und Sportvereinen unter einer Adresse. Die Ferienbörse ist ein gemeinsames Projekt des Landesjugendrings mit der Sportjugend Schleswig-Holstein.

Ansprechpartner:info(at)ljrsh.de
Projektlink:http://www.ferienboerse-sh.de/
Schwerpunkte:Freiräume, Freizeiten, Persönlichkeitsentwicklung

Mädchen- und Frauenarbeit in den Jugendverbänden

Mädchen- und Frauenarbeit macht sich stark für die gleichberechtigte, aktive Mitbestimmung von Mädchen und Frauen. 1989 wurde im Landesjugendring der Mädchen- und Frauenausschuss gegründet, in dem sich viele aktive ehren- hauptamtliche Mitarbeiterinnen engagieren. Der Ausschuss gestaltet Diskussions- und Entscheidungsprozesse mit, berät bei Bedarf den Vorstand und erarbeitet Materialien für die Praxis. Seit 1996 gibt es mit finanzieller Unterstützung des Jugendministeriums die Stelle der Referentin für Mädchen- und Frauenarbeit. Schwerpunkte der Arbeit liegen in der landesweiten Vernetzung der Mädchen- und Frauenarbeit, dem regionalen Ausbau der Angebote für Mädchen und junge Frauen und in der Beratung für die Ausgestaltung geschlechtergerechter Arbeit auf allen Ebenen, sowie in der aktiven Mitgestaltung der Mädchen- und Frauenpolitik in Schleswig-Holstein. Auf dem DJHT präsentiert sich die LAG Mädchen und junge Frauen am gemeinsamen Stand von LAG und Landesjugendring Schleswig-Holstein. Die LAG veranstaltet auch 2016 mehrere Fachtage zum Thema Mädchenarbeit.

Ansprechpartner:maedchen-und-frauenarbeit(at)ljrsh.de
Projektlink:http://maedchenundfrauen.ljrsh.de/arbeitsbereiche/maedchen-und-frauenarbeit/
Schwerpunkte:Förderung, Freiräume, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, Qualifizierung, Rahmenbedingungen sichern, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung