Projektarbeit

Auch wenn Jugendverbandsarbeit von dauerhaftem Engagement in Gruppen lebt, spielt auch die Projektarbeit eine wichtige Rolle. Junge Menschen wollen sich mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen oder eine konkrete Aktion vorbereiten. Jugendverbände und Jugendringe bieten die Plattform dafür und können durch ihren Erfahrungsschatz bestens unterstützen.

Aktion „Nur Mut?!“

In Kooperation mit dem „Team meX“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg hat der Stadtjugendring Stuttgart einen neuen Projekttag für Schulen im Großraum Stuttgart Namens „Nur Mut?!“ entwickelt. Der rund vierstündige Projekttag verknüpft die Themen „Widerstand damals“ und „Zivilcourage heute“, ohne sie gleichzusetzen. Eine Stadterkundung in der Stuttgarter Innenstadt gibt einen Einblick in Widerstandsaktionen im Nationalsozialismus. In Kleingruppen begeben sich die Schüler_innen gemeinsam auf Spurensuche und lernen Stuttgarter Orte kirchlichen, politischen und jugendlichen Widerstands im Dritten Reich kennen. Im zweiten Teil des Projekttages steht die Gegenwart im Mittelpunkt. Was verstehen wir heute unter Zivilcourage? Welche Unterschiede bestehen zum Widerstand im Nationalsozialismus? Welche Bedeutung hat Zivilcourage für unsere demokratische Gesellschaft? In praktischen Übungen werden sie außerdem für zivilcouragiertes Handeln im Hier und Heute ermutigt, ohne sich dabei in Gefahr zu bringen.

Ansprechpartner:Alexander.schell(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:http://www.sjr-stuttgart.de/index.php?id=86&tx_ttnews[tt_news]=521&cHash=82cac0b0990aa78648c73623d1150065
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme, Vernetzung

Aktion "Gender" - Mädchenaktionstag - Jungenaktionstag - Stadtspiel

Mädchenaktionstag 17. Mai 2014 Der Mädchenaktionstag ist ein Tag für Mädchen im Alter von 8-14 Jahren, an dem verschiedene Einrichtungen abwechslungsreiche Workshops anbieten. Kooperation zwischen Stadtjugendring und desse Mitgliedern Evangelische Jugend Stuttgart, Sportkreisjugend, Alevitische Jugend, BDKJ und weiterer Einrichtungen wie Diakonie und Katholische Seelsorge. Stadtspiel für Jungen. Bis zu 140 Jungs der 8. Klassen der allgemeinbildenden Schulen Stuttgarts erhalten auf Anmeldung die Möglichkeit, im Rahmen eines Projekttags in 12 Gruppen jeweils 3 unterschiedliche Stuttgarter Einrichtungen der Jungenarbeit mit kleinen Praxisübungen kennen zu lernen. Jungenaktionstag An einem Samstag erhalten bis zu 120 Jungs der Altersstufen 9 – 13 Jahre die Möglichkeit, allerlei jungenspezifische pädagogische Angebote auszuprobieren. 10 Fachkräfte der Stuttgarter Jungenarbeit werden ein abwechslungsreiches Angebot aus den Bereichen Spielpädagogik, Erlebnispädagogik, Medienpädagogik und Prävention zusammenstellen.

Ansprechpartner:joachim.stein(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Integration, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Qualifizierung, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Vernetzung

Aktion "WAHLLOTSEN ON TOUR"

Startklar für die Kommunalwahl! Mehr als 20 Jugendliche im Alter von 16-23 Jahren haben die Ausbildung zur Wahllotsin und zum Wahllotsen beim Stadtjugendring Stuttgart für die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 erfolgreich absolviert. Nach der Methode der peer-education werden sie an unterschiedlichen Standorten als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Gleichaltrige über die Kommunalwahl informieren und zur Teilhabe an dieser motivieren.

Ansprechpartner:info(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.wahllotsen.de
Schwerpunkte:Bildung, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung

Filmprojekt „Frage-Zeichen“

Bereich Politisch-historische Jugendbildung -Jugendliche im Gespräch mit Zeitzeugen des Nationalsozialismus Der Film beschreibt das komplette gleichnamige Projekt der SJRs, das Ende 2012 mit einem Workshop begann. Über den Zeitraum von einem Jahr trafen sich Jugendliche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Nationalsozialismus, um über ihre Erinnerungen zu sprechen. Bei den persönlichen Gesprächen berichteten die Zeitzeugen von ihrer Jugend im Nationalsozialismus, von Verfolgung und Vertreibung aber auch von freudigen Erlebnissen. Alle Treffen zwischen den Zeitzeugen und den Jugendlichen wurden filmisch begleitet. So entstanden zehn Kurzdokumentationen, die jeweils ein Zeitzeugengespräch festhalten und eine Langdokumentation, die die Gespräche miteinander in Bezug bringt. Das Projekt wird 2014 aufgrund der positiven Resonanz fortgesetzt.

Ansprechpartner:Alexander.schell(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:http://www.stadterkundungen-stuttgart.de/
Schwerpunkte:Bildung, Jugendpolitik, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung

Fortbildungen

Kindeswohlgefährdung Im Januar 2012 wurde das Gesetz zur Stärkung eins aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetz) verabschiedet. Dadurch wurde der Bereich der Kinder- und Jugendhilfe stärker in den Blick genommen, in dem Kinder und Jugendliche von neben- oder ehrenamtlich tätigen Personen beaufsichtigt, betreut, erzogen oder ausgebildet werden. In der SJR-Mitgliederversammlung wurden daraufhin verbandliche Qualifizierungskriterien verabschiedet. Es wurde beschlossen, dass sich die Qualifizierung von Jugendverbänden aus drei Präventionsbausteinen zusammen setzt 1. Informationsveranstaltung für Vereinsvorstände und Vereinsvertretungen 2. Fortbildung für ehrenamtliche Mitarbeitende 3. Fester Bestandteil der Jugendleiter/-innen Ausbildung Nächste Informationsveranstaltung ist am Montag, 17.03. Letzte Fortbildung war im Februar 2014 und wird im Oktober 2014 wieder stattfinden. Fortbildung für Jugendbegleiter (Das Jugendbegleiter-Programm des Landes Baden-Württemberg realisiert seit 2006 außerunterrichtliche Bildungs- und Betreuungsangebote an Schulen). Der Stadtjugendring Stuttgart plant im Mai 2014 eine zweitägige Fortbildung für Jugendbegleiter. Inhaltich werden am ersten Tag Elemente der JuLeiCa Schulung (Gruppenphasen, Aufsichtsplicht, Kindeswohl) durchgenommen. Der zweite Tag steht ganz im Fokus einer „vielfältigen, interkulturellen Schullandschaft“. Der SJR Stuttgart bietet dazu ein interkulturelles Training an. Grundkurs 2014 (JuLeiCa) Zurzeit findet der Grundkurs 2014 (JuLeiCa) Schulung statt. 17 Jugendliche bzw. junge Erwachsene aus 8 Mitgliedsvereinen nehmen daran teil. Der Grundkurs spiegelt die Vielfältigkeit des SJR Stuttgart wieder. Es nehmen Jugendliche mit vietnamesischen, türkischen, serbischen, russischen und deutschen Wurzeln teil.

Ansprechpartner:joerg.sander(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Förderung, Freizeiten, Integration, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme, Vernetzung

GILRS GO MOVIE

GIRLS GO MOVIE ist ein Kurzfilmfestival für Mädchen* und junge Frauen aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Es bietet Euch die Chance, ohne Vorbehalte und Ängste kulturell und künstlerisch tätig zu werden. GIRLS GO MOVIE kennt weder soziale, noch kulturelle, weder ethnische noch religiöse Grenzen. Wir glauben an filmisches Schaffen, das vor keiner Lebensrealität halt macht. Bei uns habt Ihr deshalb die Möglichkeit, der Öffentlichkeit einen authentischen und unverstellten Einblick in Eure Lebenswelt zu gewähren. Wir und das Publikum glauben an Euch. Wir wollen Euch hören und sehen. Wir sind der Meinung, dass die Filmszene auf Euch gewartet hat. Als Projekt der kulturellen Medien- und Filmbildung gibt es neben dem Festival noch eine breite Palette von Qualifizierungen in Form von Seminaren, Coachings oder Workshops.

Ansprechpartner:
Projektlink:www.girlsgomovie.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Freizeiten, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Unterstützung und Begleitung

Interkultur: "Get together"

Unser Projekt „Get together“ hist von uns ein weiterer Beitrag, die Willkommenskultur in Stuttgart nachhaltig zu ändern. „Get together“ ist ein Netzwerk, von jungen Leuten in Stuttgart, die jungen neu angekommenen Migrantinnen und Migranten Orientierung bieten wollen. Wir möchten mit diesem Projekt unsere Mitgliedsvereine ermutigen, sich stärker für junge Migrantinnen und Migranten zu öffnen.

Ansprechpartner:bettina.schaefer(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Integration, Interessenvertretung, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Rahmenbedingungen sichern, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung

Interkultur: Jugendmigrationsrat (JuMigRa)

Das zweite internationale Expertentreffen wurde im November 2013 erfolgreich durchgeführt. Nun gilt es, die Ergebnisse dieses internationalen Austauschtreffens zu sichern, und sie in die Handlungsempfehlungen einzuarbeiten. Die Erstellung von Handlungsempfehlungen für „Politik“ und „Praxis“ ist eines der Ziele unseres JuMigRa-Projekts. Für das Erarbeiten der Handlungsempfehlungen wurde eine interdisziplinär zusammengesetzte Projektgruppe gegründet. Bis Herbst 2014 werden Handlungsempfehlungen erarbeitet, die dann auf dem letzten internationalen Expertentreffen vorgestellt und verabschiedet werden. Auf Kommunaler Ebene sind wir weiterhin dabei die regionalen Strukturen zu stärken.

Ansprechpartner:
Projektlink:http://jugendmigrationsrat.de/
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Interessenvertretung, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung

Interkultur: Kulturentisch

Jährlich findet ein Kulturentisch statt, in diesem Jahr am Donnerstag, 15.05.2014 in der Jugendkirche Stuttgart. Der Kulturentisch wird zusammen mit der Evangelischen Jugend Stuttgart und mehreren Jugendverbänden veranstaltet. Ziel des Kulturentisches ist es, Menschen unterschiedlicher Herkunft im wahrsten Sinne des Wortes an einen Tisch zu bekommen und damit den interkulturellen Dialog anzutreiben. Der Titel in diesem Jahr „Musik gegen Ausgrenzung“. U.a. mit der Band Wüstenblume (diese setzt sich aus Musikern zusammen, die alle in Flüchtlingsheimen leben)

Ansprechpartner:joerg.sander(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung

Interkultur: „Wir neuen Deutschen“

„Wir neuen Deutschen“ Im März 2014 fand eine Lesung mit dem Titel „Wir neuen Deutschen“ statt. Das Etikett nennt sich «Migrationshintergrund» und betrifft 18 Millionen Menschen in Deutschland. Ganz gleich, ob sich jemand als Deutscher fühlt oder nicht, ob jemand hier geboren wurde oder zugewandert ist – es drückt einen Stempel auf: Du bist nicht von hier. Drei dieser Menschen sind Alice Bota, Khuê Pham und Özlem Topçu. Obwohl ihre Familien aus ganz unterschiedlichen Ländern kommen – Polen, Vietnam, Türkei – vereint sie eine Erfahrung: Dass sie alles sind, nur nicht deutsch. Doch was heißt das überhaupt, deutsch sein? Und wie hoch ist der Preis, um als deutsch zu gelten? StandUp Comedy Oktober 2014 findet eine StandUp Comedy Veranstaltung zu „Wir neuen Deutschen statt“. Mit den Mitteln der StandUp-Comedy möchten wir einen Blick auf Deutschland aus der Einwanderer Perspektive und auf das Zusammenleben verschiedener Kulturen werfen. Vorgesehen sind vier Comedians, die alle eines gemeinsam haben. Sie leben in Deutschland und haben einen sogenannten Migrationshintergrund. Sie sind Wanderer zwischen Welten und den Kulturen, sie nehmen alles aufs Korn, was den traditionsbewussten Deutschen heilig ist - und sich selbst gleich mit.

Ansprechpartner:joerg.sander(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Toleranz & Vielfalt

Interkulturelles Tanzprojekt

Interkulturelles Tanzprojekt Drei Mitgliedsvereine des SJR Stuttgart werden ein (kleines) interkulturelles Projekt umsetzen. Wie bei unserem Jubiläum „30 Jahre Interkultur“ im Theaterhaus im Dezember 2010, werden auch in diesem Jahr wieder, Elemente von verschiedenen Folkloretänzen in einem gemeinsamen Folkloretanz aufgeführt. Es wird von der eritreischen Jugend, der serbischen Jugend (Sloga) und der griechischen Jugend (Pontiki Estia) gemeinsam getanzt. Es werden Tänze aus der eritreischen, serbischen und griechischen Folklore getanzt. Selbstverständlich ist es auch vorgesehen, dass sich die Vereine gegenseitig Besuchen werden.

Ansprechpartner:joerg.sander(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung

Internationale Fortbildung in Stuttgart

Internationale Fortbildung in Stuttgart vom 9.07.-13.07.2014-Vertiefung: Amsterdam, Mitte Oktober 2014 Länder: Italien, Griechenland, Niederlande, Deutschland. Rahmenziel: Empirische Entwicklung von Methoden zur sozialen Inklusion von jungen neu angekommenen Migrant_innen in Großstädten mittels Angeboten in urbanen Kulturdisziplinen (Parkour, Break Dance, Graffiti). Im Training "Urban heArtbeats" geht es darum theoretisch wie praktisch herauszuarbeiten wie Aktive aus "Urbanen Kulturdisziplinen" in Kooperation mit Fachkräften aus dem Jugendmigrationsbereich einen Beitrag zur sozialen Inklusion von jungen neu angekommen Migrant_innen leisten können. "Urbane Kulturen" bieten Möglichkeiten die Stadt zu erkunden, sich aktiv in der Stadt zu zeigen, mit lokal ansässigen jungen Menschen über Aktivitäten in Kontakt zu kommen und ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Wir werden der Frage nachgehen wie die Werte und kreativen und sportlichen Möglichkeiten, die urbane Disziplinen bieten, zur Inklusion von jungen neu angekommenen Migrant_innen in ihrer urbanen Gemeinschaft unterstützen können. Eine Dokumentationsbroschüre mit Methodentipps wird innerhalb der Fortbildungen zusammengestellt.

Ansprechpartner:bettina.schaefer(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Interessenvertretung, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Vernetzung

Internationales: "Rap atelier"

Sag an was geht, Rap atelier- Start up einer Kooperation von Jugendlichen aus Vereinen mit Migrationshintergrund und dem Jugendrat in Stuttgart. März 2014 Direkte Kooperationen mit Jugendlichen aus Vereinen mit Migrationshintergrund sind als Zielgruppe des Jugendrats bisher ausgeblendet. In Vereinen sind jedoch engagierte Jugendleitungen, die ihre jugendpolitischen Themen mit den Jugendratsvertretungen diskutieren könnten. In einem Erprobungsprojekt im Stadtteil Ost werden in einem Rap Atelier (4 Termine) 10 Jugendliche (Jugendräte und Jugendliche aus Vereinen mit Migrationshintergrund) aus ihren Lebensrealitäten Texte unter Anleitung von einem Rap-Künstler erstellen.Diese kreative jugendnahe Arbeitsform, ermöglicht den Jugendlichen der verschiedenen Milieus in Erstkontakt zu treten und ihre Jugendthemen mit dem neu gewählten Jugendrat zu teilen. In der Endphase des Projekts wird die Zusammenarbeit filmisch dokumentiert und in einem kurzen 3 min Werbespot zu der Kooperation des Jugendrats mit Vereinen als youtube Video veröffentlicht. Der Film wird an der Mitgliederversammlung des Stadtjugendrings und im AK des Jugendrats präsentiert. Eine Kurzbeschreibung des Projekts mit link zum Film wird den Bezirksbeiräten und dem Gemeinderat als Information zugesandt.

Ansprechpartner:Bettina.schaefer(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Integration, Interessenvertretung, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt

Jugendredaktion „OYSTr“ Online Youth Stuttgart

Die neue Plattform, in der Jugendliche für Jugendliche Texte, Bilder, Videos und Podcasts zu Jugendthemen veröffentlichen können. Bei OYSTR können alle Jugendlichen mitarbeiten und mitveröffentlichen.

Ansprechpartner:
Projektlink:www.Oystr.info
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Medienarbeit, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Selbstorganisation, Unterstützung und Begleitung, Vernetzung

Kinderspektakel

Seit dem Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention im Jahre 1990 findet alljährlich um den Weltkindertag (20. September) das sog. Kinderspektakel statt. Bei diesem größten nichtkommerziellen Familienfest in der Metropolregion Rhein-Neckar präsentieren sich zahlreiche Verbände und Vereine des SJR, das Jugendamt, Jugendhäuser und -treffs sowie zahlreiche weitere Organisationen der Kinder- und Jugendarbeit. Mehr als 350 Ehren- und Hauptamtliche präsentieren an zahlreichen Aktionsständen ein buntes Programm zum zuschauen und mitmachen, das von bis zu 20.000 Besucher*innen gerne angenommen wird. Während die Kinder sich vergnügen könne sich die Eltern über die große Vielfalt der Jugendverbände informieren.

Ansprechpartner:agraske.sjr-mannheim(at)t-online.de
Projektlink:http://www.sjr-mannheim.de
Schwerpunkte:Freiräume, Freizeiten, Projektarbeit, Selbstorganisation, Vernetzung

Kommunal-o-mat

Gemeinsam mit den Jugendorganisationen der Parteien hat der StJA e.V. den Kommunal-O-Mat zur Kommunalwahl 2014 in Karlsruhe gestartet. Abgefragt werden dabei 41 Thesen zu allen wichtigen Themen der Karlsruher Stadtpolitik. So können vor allem Erstwähler, aber auch alle anderen Wahlberechtigten, die Haltungen und Meinungen der elf Parteien und Wählervereinigungen abfragen, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai antreten werden. Entwickelt wurde der Kommunal-O-Mat nach dem Vorbild des Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung. Themen für den Kommunal-o-mat konnten per E-Mail oder Facebook von allen Karlsruher Jugendlichen eingereicht werden. Die Thesen wurden dann in einem Workshop mit Unterstützung eines Experten der Universität Mannheim erarbeitet und dann den Parteien und Wählervereinigungen zur Bewertung vorgelegt.

Ansprechpartner:b.ebert(at)stja.de
Projektlink:www.kommunalomat-ka.de
Schwerpunkte:Bildung, Jugendpolitik, politische Bildung, Projektarbeit

Panaschieren, kumulieren, engagieren

Seit Jahrzehnten ist der SJR im Bereich der politischen Bildung engagiert. Beispielsweise führt er seit Jahren Jugendwahlen für alle "NochNicht!-Wähler*innen auf allen Ebenen - von der Kommunal- bis zur Europawahl - durch. Da 2014 in Baden-Württemberg erstmals Jugendliche ab 16 kommunal wählen dürfen, hat sich der SJR an der landesweiten Kampagne "Wählen ab 16" beteiligt. Allerdings legen wir traditionell unseren Schwerpunkt auf die Kooperation mit Verbänden, Vereinen und Schulen vor Ort. Deshalb hat Mannheim wie schon in der Vergangenheit mit Jugendlichen für Jugendliche eine eigene Kampagne mit einem eigenen Logo entwickelt. Mehrere Podiumsdiskussionen, von Schüler*innen moderiert, Schulhoftouren, Speeddatings mit den Kandidat*innen sowie eine Sprayaktion in der Fussgängerzone haben die Kampagne abgerundet.

Ansprechpartner:sjr-mannheim(at)t-online.de
Projektlink:http://www.jugendwahl-mannheim.de/14kw
Schwerpunkte:Bildung, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Unterstützung und Begleitung

Bayerisches Kinder & Jugend Filmfestival

Das BAYERISCHE KINDER & JUGEND FILMFESTIVAL richtet sich an junge Menschen aus ganz Bayern. Es stellt ein Forum dar, auf dem Kinder und Jugendliche ihre selbst gedrehten Filme öffentlich präsentieren und mit Gleichaltrigen sowie Medienprofis diskutieren können. Kinder und Jugendliche lernen, wie Medien funktionieren und welche Wirkungen sie erzielen - ein wichtiger Baustein bei der Vermittlung von Medienkompetenz. Das BAYERISCHE KINDER & JUGEND FILMFESTIVAL findet alle zwei Jahre in wechselnden Orten in Bayern statt. Veranstalter sind der Bayerische Jugendring und das JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis.

Ansprechpartner:werstein.melda(at)bjr.de
Projektlink:www.filmfestival.bayern
Schwerpunkte:Medienarbeit, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit

Need-NO-Speed

Der BJR ist Träger von Need-NO-Speed, einer Initative zur Drogenprävention speziell im Bereich Chrystal Meth und Neuer Psychoaktiver Substanzen (NPS), sogenannter Legal Highs.

Ansprechpartner:agnes.scharnetzky(at)need-no-speed.de
Projektlink:http://www.need-no-speed.de/praeventionsstelle/
Schwerpunkte:Projektarbeit, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme

Onlinepartizipation

Das "Social Web" ist nicht nur zur Lebensrealität junger Menschen geworden, sondern ermöglicht auch neue Formen politischer Beteiligung. Der Frage, welche Chancen und Hindernisse diese neuen Formen der Partizipation bieten, geht das Modellprojekt "Politische Beteiligung junger Menschen im Internet" nach.

Ansprechpartner:renner.regina(at)bjr.de
Projektlink:https://www.bjr.de/themen/partizipation-und-demokratie/onlinepartizipation.html
Schwerpunkte:Medienarbeit, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit

Schulbezogene Jugendarbeit

Kernaufgabe schulbezogener Jugendarbeit ist die Förderung der Persönlichkeit junger Menschen. Jugendarbeit unterstützt mit ihrem Bildungsansatz soziales Lernen, sie befähigt zur Verantwortungsübernahme und fördert Engagement. Jugendarbeit beteiligt dabei Schülerinnen und Schüler, sie berücksichtigt ihre Vorstellungen und bezieht sie aktiv in die Planung und Durchführung der Maßnahmen und Projekte ein. Der Bayerische Jugendring bietet ein Förderprogramm für schulbezogene Aktivitäten und Projekte, er berät und unterstützt alle Akteure in der schulbezogenen Jugendarbeit.

Ansprechpartner:roesch.judith(at)bjr.de
Projektlink:http://www.bjr.de/themen/jugendarbeit-und-schule.html
Schwerpunkte:Bildung, Förderung, Partizipation, Projektarbeit, Vernetzung

Sommer.dok

Die JugendGeschichts-Werkstatt findet einmal jährlich im Sommer unter freiem Himmel auf dem Königsplatz in München statt und wird ausschließlich von jungen Menschen für junge Menschen geplant, organisiert und durchgeführt. Das kostenlose Angebot - bestehend aus Vorträgen, Führungen, Diskussionen, Film, Theater und kreativen Workshops - richtet sich an alle, die sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus in München sowie mit Themen unserer heutigen Gesellschaft und der Demokratie auseinandersetzen und sich aktiv an der Bildungsarbeit des NS-Dokumentationszentrums beteiligen wollen. Sommer.dok ist selbstbestimmte historisch-politische Jugendbildung und lebt deshalb von der Initiative junger Menschen - von ihren thematischen, methodischen und gestalterischen Ideen. Alle sind willkommen! Mehr unter www.facebook.com/Sommer.dok

Ansprechpartner:s.holhut(at)kjr-m.de
Projektlink:http://www.kjr-m.de/angebote-fuer-kinder-und-jugendliche/weitere-angebote/demokratische-jugendbildung/sommerdok.html
Schwerpunkte:Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme, Vernetzung

Freiwilliges Soziales Jahr

Der Landesjugendring Berlin e.V. vermittelt als Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) jährlich Freiwillige in Jugendverbände, Jugendbildungsstätten und zu anderen Trägern der Jugendarbeit. Die Freiwilligen werden in einem pädagogisch ausgerichteten Freiwilligendienst in der Jugend(verbands)- und -bildungsarbeit eingesetzt.

Ansprechpartner:fsj(at)ljrberlin.de
Projektlink:http://www.ljrberlin.de/themen/Freiwilliges%20Soziales%20Jahr%20%28FSJ%29
Schwerpunkte:Bildung, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Qualifizierung, Verantwortungsübernahme

JUNG-GEFLÜCHTET-SELBSTBESTIMMT

Junge Geflüchtete haben ein Recht auf Angebote der Freizeitgestaltung und Interessenvertretung: In einem Förderprojekt unterstützt der Landesjugendring Berlin Jugendverbände und Jugendbildungsstätten dabei, Projekte für Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund durchzuführen. Ob Sommercamp, Sportwoche oder Kunstprojekte: Berliner Jugendverbände, Jugendbildungsstätten und Migrant_innenjugendselbstorganisationen sind zivilgesellschaftliche Akteure, die jungen Geflüchteten Angebote zur Freizeitgestaltung und Interessenvertretung machen. Laufend können sie Förderanträge für Projekte mit jungen Geflüchteten beim Landesjugendring Berlin stellen. Mit modularen Fortbildungsangeboten unterstützt der Landesjugendring Berlin zudem Jugendverbände und andere Akteure in der Jugendarbeit in ihrer Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten.

Ansprechpartner:kauka(at)ljrberlin.de
Projektlink:www.jung-gefluechtet-selbstbestimmt.de
Schwerpunkte:Bildung, Förderung, Freizeiten, Integration, Interessenvertretung, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme

Das Jugendprogramm Zeitensprünge

Erfragen - Entdecken - Dokumentieren - das ist das Motto des Jugendprogramms Zeitensprünge. Von September bis Juli gehen Jugendliche auf die Reise zurück in die Vergangenheit. Mit 1.100 Euro Projektförderung und allem, was man zum Forschen und Entdecken braucht, werden von jungen, engagierten Menschen Geschichten über die Geschichte geschrieben. Im Mittelpunkt der Projektarbeit steht dabei immer die Geschichte der eigenen Heimatregion. Wie sah es in meiner Region mal aus? Was hat die Menschen beschäftigt? Wie war die Lebens- und Arbeitssituation? "Zeitensprünge" bietet den Jugendlichen Möglichkeitsräume, spannende, überraschende und jugendgerechte Antworten auf diese Fragen zu finden und neue Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen für die Zukunft zu erwerben. Zeitwerk übernimmt die Koordination und fachliche Begleitung des Jugendprogramms für das Land Brandenburg. Ansprechpartnerin: Sandra Brenner (sandra.brenner(at)ljr-brandenburg.de)

Ansprechpartner:sandra.brenner(at)ljr-brandenburg.de
Projektlink:www.zeitenspruenge.org
Schwerpunkte:Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation

Freiwillig viel bewegen - Freiwilliendienste in Brandenburg

Der Landesjugendring Brandenburg Trägerwerk e.V. organisiert seit 1994 das Freiwillige Ökologische Jahr im Bereich des Natur- und Umweltschutzes und seit 2005 das Freiwillige Soziale Jahr in der Kinder- und Jugendhilfe. Auch der BundesFreiwilligenDienst wird seit 2011 über den Landesjugendring Brandenburg Trägerwerk e.V. koordiniert. Freiwilligendienste bieten jungen Menschen die Möglichkeit, sich ein Jahr lang aktiv und praktisch im ökologischen (FÖJ/ BFD) oder sozialen Bereich (FSJ/ BFD) zu engagieren. Die Jugendfreiwilligendienste geben Jugendlichen die Chance, ihre persönlichen Stärken herauszufinden, sich und ihre Fähigkeiten in einem neuen Umfeld kennen zu lernen und eigene Ideen einzubringen. Im Land Brandenburg stehen den jugendlichen Freiwilliendienstleistenden Einsatzstellen in den folgenden Bereichen zur Verfügung: Umweltbildung und –erziehung; Naturschutz- und Besucherzentren; Praktischer Naturschutz; Landwirtschaft/ Gartenbau und Tierpflege; Wissenschaftlicher/ technischer Umweltschutz; Kindertagesstätten; Jugendbildungsstätten; Kinder- und Freizeitzentren; Multimediabereich; Jugendverbände und Vereine.

Ansprechpartner:franziska.lamm(at)ljr-brandenburg.de
Projektlink:www.ljr-brandenburg.de/Freiwilligendienste
Schwerpunkte:Bildung, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Qualifizierung, Verantwortungsübernahme

Machs ab 16 in Brandenburg - Jugendbeteiligung & Wahlalter 16

Seit dem Jahr 2014 dürfen Brandenburger Jugendliche an den Wahlen auf Landes- und Kommunalebene teilnehmen. Die Analyse der Wahlbeteiligung der Jungwähler_innen zeigt jedoch, dass sich nicht alle jungen Menschen dieses Rechtes bewusst sind. Das Projekt „Mach’s ab 16!“ verfolgt das Ziel, junge Menschen in Brandenburg umfassend über ihre politischen Mitbestimmungsrechte zu informieren und ihnen einen Überblick über anstehende Wahlen sowie aktuelle politische Diskussionen zu geben. Die anzusprechende Zielgruppe umfasst vor allem die Erstwähler_innen in Kontext der unterschiedlichen Wahlen, aber auch alle anderen Jugendlichen. Mit dem Portal sollen junge Menschen motiviert werden, sich aktiv an den politischen Prozessen zu beteiligen. Das Portal soll in jugendgemäßer Form dazu anregen, sich mit den Möglichkeiten politischer Beteiligung auseinander zu setzen. Die Internetseite bietet zahlreiche anschauliche Informationen rund um die Themen Mitbestimmung, Wahlsystem, Parteien und Beteiligungsstrukturen an, aber beispielsweise auch zu den Positionen der Fraktionen im Landtag Brandenburg und deren Argumenten. Weiterhin werden junge Menschen zu ihrer Lebenswelt befragt, welche Themen ihnen wichtig sind, was für sie politische Mitbestimmung beinhaltet und bedeutet. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg.

Ansprechpartner:annekatrin.friedrich(at)ljr-brandenburg.de
Projektlink:www.machs-ab-16.de
Schwerpunkte:Bildung, Jugendpolitik, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit

poliWHAT?! - Medientoolkit

poliWHAT?! - Politikverdrossenheit nicht mit uns! Die politische Teilhabe von Jugendlichen ist derzeit ein heiß diskutiertes Thema in der Jugendarbeit und der politischen Bildung. Gemeinsam mit dem Verein /e-politik.de/ startete der LJR Brandenburg Anfang 2014 ein Medienprojekt zu diesem Thema. In kollaborativer Zusammenarbeit mit Jugendlichen wird in diesem Jahr eine Reihe von hochwertigen digitalen Medien entstehen, die umfassend erklären, wie in Deutschland Politik entsteht - von der Willensbildung bis zum Gesetz. Dabei werden sowohl die Akteur_innen wie Parteien, Zivilgesellschaft oder die Medien beleuchtet, als auch Themen wie Wahlen und der Gesetzgebungsprozess. Im Fokus steht dabei immer die Frage, an welchen Stellen des politischen Systems Jugendliche auf welche Art partizipieren können. Das Medientoolkit wird als Creative Commons lizenziert und steht somit jedem (z.B. Schulen, Jugendverbänden, NGOs, Privatpersonen) kostenfrei zur Verfügung. Eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit u.a. über Social Media Marketing und Suchmaschinenoptimierung wird dafür sorgen, dass das Medientoolkit eine angemessene Reichweite generiert. Der erste Schritt des Projektes fand am Wochenende vom 14.2.2014 bis zum 16.2.2014 statt. In einem Auftaktworkshop haben die Projektpartner gemeinsam mit 19 Jugendlichen aus Brandenburg, Berlin und Gütersloh zwischen 14 und 23 Jahren gemeinsam visuelle und inhaltliche Konzepte für die Filmreihe entwickelt. Gefördert wird das Projekt von der Aktion Mensch und dem Deutschen Kinderhilfswerk. Ansprechpartnerin: Melanie Ebell

Ansprechpartner:mitwirkung(at)ljr-brandenburg.de
Projektlink:www.ljr-brandenburg.de
Schwerpunkte:Jugendpolitik, Medienarbeit, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit

U 18 - Du hast die Wahl

Gemeinsam mit der Stiftung SPI - Brandenburg und in enger Kooperation mit dem Berliner U18-Netzwerk koordiniert der LJR Brandenburg je nach anstehender Wahl regelmäßig das Projekt U18. Ziel des Projektes ist, dass junge Menschen Politik verstehen, Unterschiede in den Partei- und Wahlprogrammen erkennen und Versprechen von Politiker_innen hinterfragen zu können. Kinder und Jugendliche können so ihre eigenen Interessen erkennen und formulieren und selbst Antworten auf politische Fragen finden. Die U18-Wahlen werden neun Tage vor dem offiziellen Wahltermin abgehalten. Weit im Vorfeld finden in Einrichtungen und Gruppen Aktivitäten zur politischen Bildung und die Einrichtung von Wahllokalen statt. Am offiziellen „Wahltag“ werden authentische U18-Wahllokale für alle jungen Wähler_innen geöffnet. Die Ergebnisse werden noch am gleichen Tag ausgezählt und veröffentlicht. Ansprechpartnerin: Annekatrin Friedrich

Ansprechpartner:annekatrin.friedrich(at)ljr-brandenburg.de
Projektlink:www.u18.org
Schwerpunkte:Bildung, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit

Zeitwerk – die Beratungsstelle für lokale Jugendgeschichtsarbeit

Zeitwerk – die Beratungsstelle für lokale Jugendgeschichtsarbeit Zeitwerk ist die Beratungsstelle für lokal-historische Projektarbeit im Bereich der außerschulischen Jugendbildung Brandenburgs. Seit dem Jahr 2005 begleiten wir Initiativen von Jugendlichen und unterstützen sie darin, lokale Geschichte zu erforschen. Wir wollen Jugendliche dabei unterstützten Bezüge zwischen der Vergangenheit und dem Heute zu entdecken und darüber ins Gespräch zu kommen. Unsere Ziele sind es, Jugendlichen einen Erfahrungsraum zu ermöglichen, in dem sie sich und ihre Vorstellungen des Miteinanderlebens entwickeln können, Jugendliche darin zu stärken, ihre Interessen wahrzunehmen und im Gemeinweisen zu verankern sowie die Bildung ihres Geschichtsbewusstseins zu fördern. Ansprechpartnerin: Sandra Brenner

Ansprechpartner:zeitwerk(at)ljr-brandenburg.de
Projektlink:www.ljr-brandenburg.de/zeitwerk
Schwerpunkte:Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation

Strukturierter Dialog beim Bremer Jugendring

Der Bremer Jugendring ist als regionale Koordinierungsstelle im Strukturierten Dialog im Land Bremen aktiv. Mit eigenen Projekten und in Kooperation mit Jugendverbänden/-organisationen bringt er sich in europapolitische Themen in Europa über den Strukturierten Dialog ein. Er unterstützt Jugendverbände/-initiativen in ihren Projekten im Strukturierten Dialog, stellt finanzielle Mittel über Erasmus + JUGEND IN AKTION bereit, dokumentiert die verschiedenen Aktivitäten und transferiert die Ergebnisse über das bestehende Netz-werk den jeweiligen Ansprechpartner_Innen auf Landes-, Bundes-, und EU-Ebene.

Ansprechpartner:ulrike.oltmanns(at)bremerjugendring.de
Projektlink:http://bremerjugendring.de/junge-menschen-und-europa/
Schwerpunkte:Bildung, Förderung, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Verantwortungsübernahme

UNEXPECTED

Mit dem Projekt UNEXPECTED möchte der Bremer Jugendring auf unkonventionelle Wei-se jungen Bremer_innen und ganz besonders auch denjenigen, die neu nach Bremen ge-kommen sind, mehr Raum geben, um ihre eigenen Wünsche und ihre Sicht auf die Dinge in die Gesellschaft einzubringen. UNEXPECTED steht für: eine positive Einstellung ge-genüber unerwarteten und neuen Ideen vom Zusammenleben, spannende Begegnungen zwischen jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Erfahrungen, coole Diskussio-nen zwischen Jugendlichen und Politiker_innen, z.B. an abgefahrenen Orten oder mit spaßigen Methoden, ganz eigene Themen und Interessen umsetzen können, auch wenn diese ungewöhnlich sind, Gemeinsamkeiten finden, selbstbestimmt und kreativ sein. Der Bremer Jugendring unterstützt im Projekt UNEXPECTED junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen dabei, sich gemeinsam entweder in einem kreativen Forum auszutau-schen und/oder in einen selbstgestalteten Dialog mit Entscheidungsträger_innen zu treten.

Ansprechpartner:arabella.walter(at)bremerjugendring.de
Projektlink:http://www.unexpected-bremen.de/
Schwerpunkte:Förderung, Integration, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung

Interkulturelle Öffnung- Coaching von MJSO

Die Interkulturelle Öffnung ist eine der größten Herausforderungen für die Jugendverbände in den kommenden Jahren und gleichzeitig eine große Chance der verbandlichen Weiterentwicklung. Neben den etablierten Jugendverbänden ist ein Zuwachs von Migrantenjugendselbstorganisationen (MJSO) wahrnehmbar, die sich für eine gleichberechtige, gesellschaftliche Teilhabe von und für Jugendliche mit Migrationshintergrund engagieren. Diese jungen und neuen Selbstorganisationen auf ihrem Weg des Verbandsaufbaus zu stärken und zu fördern ist ein wichtiges Anliegen des Hessischen Jugendrings (hjr). In den vergangenen Jahren hat der hjr durch das Projekt zusammen[ ]wachsen, dass im Rahmen des Akti-onsprogramm „Stärkung und Teilhabe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ vom Land Hessen gefördert wurde, erfolgreiche Impulse für eine interkulturelle Jugendverbandsarbeit angeregt. Auch mit der zuletzt durchgeführten Fortbildungsreihe „Vielfältig, engagiert und qualifiziert“ wurden das kontinuierliche Coaching und die Vernetzung mit MJSO fortgeführt. Als hjr führen wir individuelle Beratungen in grundlegenden Fragen der Jugendverbandsarbeit durch oder initiieren bedarfsorientierte Qualifikationsmaßnahmen und Kooperationen.

Ansprechpartner:salim(at)hessischer-jugendring.de
Projektlink:http://www.hessischer-jugendring.de/zusammen-wachsen.html
Schwerpunkte:Integration, Projektarbeit, Toleranz & Vielfalt

Jugendarbeit und Schule / Ganztagsbildung

Kooperationen zwischen Jugendverbänden und ganztägig arbeitenden Schulen sind ein Dauerthema, mit dem sich der Hessische Jugendring unter starker Beteiligung seiner Mitgliedsverbände intensiv beschäftigt hat. Die Ergebnisse sind die Erarbeitung politischer Forderungen, vor allem zur verstärkten regionalen Koordinierung von Kooperationen, und die praxisorientierte Unterstützung interessierter Kooperationspartner durch ein Onlineportal Ganztagsbildung, das wichtige Informationen zu Chancen und Herausforderungen, politische Positionen, Kontakte und weiterführende Links umfasst und Jugendverbänden sowie Schulen einen Einstieg in die gemeinsame Kooperation erleichtern soll.

Ansprechpartner:Bechtold(at)hessischer-jugendring.de
Projektlink:http://www.hessischer-jugendring.de/ganztagsbildung.html
Schwerpunkte:Bildung, Projektarbeit

Werkstätten für Demokratie

Im Rahmen des Arbeitsschwerpunkt „Jugendarbeit und junge geflüchtete Menschen“ konnte der Hessische Jugendring im August 2016 das Projekt „Werkstätten für Demokratie“ – ein Projekt für junge geflüchtete Menschen zur Förderung von Prävention, Integration, Partizipation und Demokratielernen in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium des Inneren und für Sport starten. Innerhalb des Projektes werden Partnerschaften zwischen Jugendverbänden des hjr und Jugendhilfeeinrichtungen für minderjährige Geflüchtete aufgebaut und projektförmige, regelmäßige Angebotsformen für unbegleitete minderjährige Geflüchtete erarbeitet und umgesetzt. Die Projekte umfassen dabei fachliche und überfachliche Angebote, fördern demokratisches Bewusstsein und unterstützen die Orientierung im Sozialraum. Der Hessische Jugendring übernimmt innerhalb des Projektes die Qualifizierung und Vernetzung der Akteure. Darunter fallen die direkte Betreuung der Jugendverbände, regelmäßige Netzwerktreffen und unterschiedliche Fachtage. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Landesprogrammes „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“. Im Jahr 2016 konnte der Hessische Jugendring in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales und Integration eine Arbeitshilfe „Angekommen – Jugendarbeit mit jungen geflüchteten Menschen in Hessen“ erarbeiten und veröffentlichen.

Ansprechpartner:wolf(at)hessischer-jugendring.de
Projektlink:http://www.hessischer-jugendring.de/index.php?id=639
Schwerpunkte:Projektarbeit

neXTklima

für eine klimafreundliche Jugendarbeit! Der Klimawandel ist in aller Munde. Auf der internationalen Ebene streiten sich Politiker-innen um globale Abkommen, um eine zu starke globale Erwärmung zu verhindern. Die Medien behandeln regelmäßig das Thema und Umweltaktivist-innen machen Aktionen dazu in der Innenstadt. Aber was können wir im Alltag oder in der Jugendarbeit zum Schutz des Klimas tun? Auf www.neXTklima.de sind viele Informationen und Tipps zu finden, wie ökologisches und umweltbewusstes Handeln ganz einfach umgesetzt werden kann.

Ansprechpartner:nextklima(at)ljr.de
Projektlink:www.nextklima.de
Schwerpunkte:Projektarbeit, Verantwortungsübernahme, Vernetzung

Arbeitsstelle Jugend und Demokratie

Die Arbeitsstelle versteht sich als eine Einrichtung der interessengebundenen Demokratieförderung. Ihre Funktion ist die einer Anlauf- und Servicestelle sowie die eines Aktionsbüros: Beratung - Jugendgruppen, Organisationen und Institutionen bei der Durchführung eigener Aktionen und Projekte inhaltlich und organisatorisch beraten - Kooperationspartner und Referentinnen/Experten vermitteln - Bei der Beantragung und der Akquise finanzieller Mittel für Aktivitäten beraten und unterstützen - Durchführung von Erst- und JungwählerInnenkampagnen in Kooperation mit der Stadt Dortmund Service - Die Durchführung von Aktionen und Projekten unterstützen - Mitarbeitende und Multiplikatoren qualifizieren und unterstützen - Informations- und Arbeitsmaterialien für die Arbeit in Jugendgruppen, Schulklassen und anderen Gruppen herstellen und verbreiten

Ansprechpartner:info(at)demokratie-do.de
Projektlink:www.demokratie-do.de
Schwerpunkte:Bildung, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme, Vernetzung

Bielewelt - von euch, für euch!

Unter www.bielewelt.de ist Bielefelds Kinderstadtplan im Internet veröffentlicht. Hier können Kinder erfahren, wo in Bielefeld etwas los ist. Und nicht nur das: Sie können auch selbst Tipps geben. Wer spannende Orte und Plätze kennt, kann diese auf Bielewelt eintragen. Auch Spielplatz-Tests sind hier genau richtig. Also Mitmachen, Mitmischen und Mitgestalten! Bielewelt ist ein Angebot des Bielefelder Jugendring e.V. extra für Kinder, aber auch für Familien. Hier findet man interessante Plätze und Orte in Bielefeld, die man gesehen haben sollte und viel, viel mehr ... Spielplatztests und Stadtplan-Projekte mit Kindern und Jugendlichen: Der Bielefelder Jugendring e.V. veranstaltet in Kooperation mit Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Schulen Projekte zu Bielewelt. Die teilnehmenden Kinder erforschen die verschiedenen Stadtteile und -bezirke, machen Spielplatztests und dokumentieren ihre Ergebnisse in Form von Audio-, Foto- und Textbeiträgen, die im Kinderstadtplan auf Bielewelt veröffentlicht werden.

Ansprechpartner:info(at)bielewelt.de
Projektlink:www.bielewelt.de
Schwerpunkte:Bildung, Interessenvertretung, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Vernetzung

Film- und Fernsehcamp Bielefeld

Das jährlich stattfindende Film- und Fernsehcamp in Bielefeld lädt Kinder und Jugendliche in die Welt des Fernsehmachens ein. Wer schon immer mal mehr über die Produktion in Studios oder am Filmset erfahren wollte, kann sich hier für verschiedene Workshops anmelden (Fernsehbericht, Kurzfilm, Filmtricks und Trickfilm, digitaler Filmschnitt, Moderation etc.). In 1 1/2 Tagen produzieren die TeilnehmerInnen ihre eigenen Film- und Fernsehbeiträge. Dabei werden sie ganz neben bei auch Teil von NetzLichter-TV, dem jungen Fernsehmagazin aus Bielefeld. Denn dort werden die Beiträge über den TV-Lernsender NRW (www.nrwision.de) ausgestrahlt. Neben den Zielen Partizipation und Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen möchte der Bielefelder Jugendring e.V. mit dem Film- und Fernsehcamp ganz explizit auch einen lokalen Rahmen schaffen, bei dem sich junge Menschen aus allen Stadtteilen treffen, sich gegenseitig kennenlernen und gemeinsam aktiv werden. Das Angebot richtet sich v. a. an Jugendeinrichtungen aus Bielefeld. Bildnachweis: fotolia

Ansprechpartner:medien(at)bielefelder-jugendring.de
Projektlink:www.netzlichter.de
Schwerpunkte:Bildung, Medienarbeit, Partizipation, Projektarbeit, Vernetzung

NetzLichter-TV - Das junge Fernsehmagazin aus Bielefeld

NetzLichter-TV - Hier filmen wir! NetzLichter-TV ist das junge Fernsehmagazin aus Bielefeld von und für Kinder und Jugendliche. In verschiedenen Einrichtungen (z.B. Jugendzentren und Schulen) treffen sie sich in NetzLichter-Redaktionen wöchentlich, monatlich oder in Projekten und gestalten TV-Beiträge zu Themen, die sie interessieren. Diese werden dann im gemeinsamen Magazin gesendet und über den TV-Lernsender 'nrwision' (Ausbildungs- und Erprobungsfernsehen NRW) ausgestrahlt. NetzLichter-TV sendet dort jede 1. und 3. Woche im Monat. Ob Reportagen, Umfragen, Kurzfilme, Trickfilme oder Videoclips ... das Programm von NetzLichter-TV ist bunt. NetzLichter-TV ist ein medienpädagogisches Projekt des Bielefelder Jugendring e.V. in Kooperation mit örtlichen Kinder- und Jugendorganisationen sowie Schulen.

Ansprechpartner:info(at)netzlichter.de
Projektlink:www.netzlichter.de
Schwerpunkte:Bildung, Interessenvertretung, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Vernetzung

Radio Kurzwelle - Das Kinder- und Jugendradio für Bielefeld

Bei Radio Kurzwelle gestalten Kinder und Jugendliche seit über 20 Jahren ihr eigenes Radioprogramm zu Themen, die sie interessieren. Die knapp einstündigen Kurzwelle-Sendungen werden sonntags ab 18:04 Uhr im Bürgerfunk von Radio Bielefeld ausgestrahlt. Realisiert wird das Projekt "Radio Kurzwelle" vom Bielefelder Jugendring e.V. (BJR). Die Sendungen entstehen in Projekten mit Einrichtungen der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit, bei speziellen Workshops/Ferienspielen und in Schulen. Das Besondere: Radio Kurzwelle ist "Radio von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche". Die Kurzwelle-Redaktionen treffen sich wöchentlich in ihren Stadtteilen, in den Schulen oder im Radiostudio des Bielefelder Jugendring. Dann heißt es für die Kurzwelle-Aktiven: Themenwahl, Redaktionsarbeit, die Bielefelder mit einer Umfrage löchern, Interview- und Reportagetermine durchführen, Hörspiele einsprechen und schließlich die Endproduktion der Sendung im Studio mit Moderation, Jingle und Station ID's. Zu den Zielen von Radio Kurzwelle gehört die Vermittlung von Medienkompetenz, Teamarbeit sowie die jugendliche Mitbestimmung/Partizipation an lokalen Öffentlichkeiten. Viele Projekte werden mit finanzieller Unterstützung der Landesanstalt für Medien (LfM) realisiert. Parallel zu den Kinder- und Jugendradioprojekten veranstaltet die QMB-zertifizierte Radiowerkstatt im Bielefelder Jugendring e.V. spezielle Radioschulungen, in denen Mulitplikatoren der Jugendarbeit oder auch Lehrer das methodische und journalistische Radiowissen im Umgang mit ihren jeweiligen Zielgruppen erlernen können.

Ansprechpartner:info(at)radiokurzwelle.de
Projektlink:www.radiokurzwelle.de
Schwerpunkte:Bildung, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Qualifizierung, Vernetzung

Wir hier – Jugendverbände und Jugendringe in Kommunalen Bildungslandschaften

Das Projekt des Landesjugendrings NRW mit den Stadt- und Kreisjugendringen Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Siegen und Siegen-Wittgenstein setzt sich ein für (1) die fortlaufende Beteiligung der Jugendringe und Jugendverbände an Kommunalen Bildungslandschaften, (2) die explizite Einbindung junger Menschen in die Gestaltung von Bildungsnetzwerken.

Ansprechpartner:schlingensiepen(at)ljr-nrw.de
Projektlink:Wirhier.ljr-nrw.de
Schwerpunkte:Bildung, Partizipation, Projektarbeit, Vernetzung

Zukunft braucht Erinnerung

Die Erinnerungsarbeit gehört seit vielen Jahren zu einem der Schwerpunktthemen des Jugendrings Dortmund. Im Laufe der letzten Jahre wurden bereits 82 Jugendliche durch Oberbürgermeister Ullrich Sierau und den Vorsitzenden des Jugendrings Dirk Loose zu Botschafter_innen der Erinnerung ernannt. Im März werden weitere 40 Jugendliche hinzukommen. Begleitet durch den Jugendring Dortmund engagieren sich diese jungen Menschen in Dortmund für die Menschenrechte und gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Mit Beiträgen zum Thema Menschenrechte gestalten sie u.a. den Holocaustgedenktag und die Gedenkveranstaltung am Karfreitag in der Bittermark mit. Im Waldgebiet der Bittermark und seiner Umgebung wurden 1945 um Ostern herum etwa 300 Menschen von den Nazis ermordet. Menschenrechte verteidgen - Zivilcourage zeigen! Unter dieser Überschrift haben sich die jugendliche Botschafter_innen der Erinnerung mit dem Grundrecht auf Asyl beschäftigt. Als Ergebnis ist ein interaktiver Kurzfilm entstanden. Im Mittelpunkt stehen die Erlebnisse von zwei jungen Flüchtlingen auf dem Weg zur Ausländerbehörde. Sie begegnen Menschen, die ihnen helfen und Menschen, die für sie Partei ergreifen und Zivilcourage zeigen, aber auch Nazis, die die Menschenrechte in Frage stellen. Das Drehbuch wurde von den Jugendlichen geschrieben und mit Unterstützung durch Profis aus der Filmbranche in der Dortmunder Nordstadt umgesetzt. Filmpremiere wird dieses Jahr im März anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus sein. Durch die Arbeitsstelle "Zukunft braucht Erinnerung" werden außerdem die Stolpersteinverlegungen in Dortmund koordiniert und begleitet sowie das Erinnerungsportal für Dortmund (www.erport-do.de) organisiert.

Ansprechpartner:andreas.roshol(at)jugendring-do.de
Projektlink:www.jugendring-do.de
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung

DingDeinDorf

DingDeinDorf ist das Jugendpartizipationsprojekt des Landesjugendring Saar und seiner Projektpartner. (Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, 103.7 UnserDing, juz-united, Jugendserver-Saar). Ziel des Projekts war und ist die Verbesserung der Jugendfreundlichkeit der 52 saarländischen Städte und Gemeinden auf der Basis der Einschätzung der aktuellen Situation durch die Jugendlichen (12 bis 21 Jahre) selbst. Ablauf: Jugendbefragung Zunächst wurde die Jugendfreundlichkeit und Jugendtauglichkeit der Gemeinden mittels eines mit wissenschaftlicher Unterstützung und der Beteiligung von Jugendlichen erstellten Fragebogens (online und auf Papier) getestet. Zeugnisse der Jugendlichen für ihren Ort Dann wurden die Noten, die die Jugendlichen vergeben zu Zeugnissen zusammengefasst und den PolitikerInnen übergeben. Die Schulnote bewertet u.a. die Freizeitsituation, Mobilität, Ausbildungsangebote, Einkaufsmöglichkeiten sowie Beteiligungschancen. Zehn exemplarische Vereinbarungsgespräche In zehn ausgewählten Gemeinden wurden dann Vereinbarungsgespräche zwischen Jugendlichen und BürgermeisterInnen sowie PolitikerInnen durchgeführt. Konkrete Vereinbarungen wurden getroffen, die zu einer Verbesserung der Situation der Jugendlichen in ihrem Heimatort führen. Besonders beachtet wurden altersgerechte Methoden, klare Verabredungen und die gleiche Augenhöhe der Jugendlichen mit den PolitikerInnen. Kontrolle der Einlösung der Vereinbarung Durch Jugendliche und die Projektleitung wurde und wird kontrolliert, ob die vereinbarten Verbesserungen tatsächlich umgesetzt worden sind. Projektgruppe Das Projekt wurde begleitet von einer Gruppe Jugendlicher (14-26 Jahre), die von Anfang an als „Expertengremium in Sachen Jugendfragen“ stimmberechtigt an allen Entscheidungen teilhaben. Diese Projektgruppe kam zu regelmäßigen Treffen zusammen und kommunizierte über soziale Medien. Neue Online-Beteiligungsformen Ein eigenes Internet-Portal mit einem Dialogforum und verschiedene Facebook-Tools wurden intensiv genutzt.

Ansprechpartner:info(at)landesjugendring-saar.de
Projektlink:http://www.dingdeindorf.de
Schwerpunkte:Interessenvertretung, Partizipation, Projektarbeit, Verantwortungsübernahme

Gedenkstättenarbeit: Buddeln und Bilden

Buddeln und Bilden: Unter diesem Motto pflegen seit Jahrzehnten junge Menschen die Gedenkstätte des ehemaligen Gestapo-Lagers "Neue Bremm" in Saarbrücken. Jedes Jahr Anfang Mai Jugendliche mit anpacken diesen Ort würdig und anschaulich zu gestalten. Auf der Gedenkstätte bekommt man einen Eindruck davon, was es hieß, damals von den Nazis verfolgt zu werden. Besonderes Highlight in den beiden letzten Jahren: Wir bekommen Unterstützung von einer studentischen Projektgruppe der Universität Trier. Die angehenden Historiker vermitteln Geschichte des Ortes während des Workcamps anschauend und spannend in Kleingruppen. Sie stehen als „Scouts“ den gesamten Tag für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Darüber hinaus bieten sie z.B. über Smartphones abrufbare Text-, Bild- und Audio-Informationen. Ein Expertengespräch und Filmvorführungen runden das Programm ab. 2014 nahmen 140 Jugendliche am Workcamp „Buddeln und Bilden teil“

Ansprechpartner:info(at)landesjugendring-saar.de
Projektlink:http://www.landesjugendring-saar.de/aktivitaeten/workcamp.html
Schwerpunkte:Bildung, politische Bildung, Projektarbeit, Toleranz & Vielfalt, Verantwortungsübernahme

KomComm - Medien- und Sozialkompetenz in social communities

Ein zweitägiges Projekt mit den Schwerpunktthemen: Internetkompetenz, Sozialkompetenz innerhalb und außerhalb des Internets sowie Persönlichkeits- und Urheberrecht. Ziel dieser Projekttage ist es die teilnehmenden Jugendlichen zu MultiplikatorInnen auszubilden. In einem praktischen Teil wird die Internetkompetenz der TeilnehmerInnen getestet, erweitert und soziales Verhalten im Internet thematisiert. Konkret heißt dies, dass die Jugendlichen den sicheren Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken lernen sollen. Es werden ihnen Regeln aufgezeigt, die man in der virtuellen Realität „Internet“ einhalten soll und dass sozialer Umgang nicht nur auf das reale Leben beschränkt ist. Sie sollen nach den zwei Tagen die Themen Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Jugendschutz und soziale Umgangsformen im Internet selbst beherrschen, und dieses Wissen auch an andere SchülerInnen sowie Eltern und Lehrer weitergeben können. Die Lernerfolge präsentieren sie Eltern und interessierten Lehrern auf einem Elternabend am zweiten Projekttag.

Ansprechpartner:info(at)jugendserver-saar.de
Projektlink:http://www.jugendserver-saar.de/wissen/medienpaedagogik/lehrkraefte.html#c1399
Schwerpunkte:Bildung, Medienarbeit, Projektarbeit

JUGEND bildet MEINUNG

Der StadtJugendRing Magdeburg e.V. möchte mit dieser Initiative einen Auftakt zur regelmäßigen Konsultation von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf politische Entscheidungen in der Landeshauptstadt leisten. Es geht nicht um die Illusion, neben dem Wahlrecht ab 16 Jahren oder Bürgerbegehren direkten Einfluss auf Entscheidungen auszuüben, sondern vielmehr darum, kontinuierlich Meinungs- und Willensbildungsprozesse anzustoßen. JUGEND bildet MEINUNG ist nach der Kommunalwahl nicht vorbei. Die Initiative soll langfristig auch der Weiterentwicklung der Jugendhilfeplanung und zur Vermittlung zwischen Kindern, Jugendlichen, Politik und Akteur_innen der Kinder- und Jugendhilfe in Magdeburg dienen. Politik zu den Menschen bringen die sie betrifft, ist dabei ein zentrales Anliegen der Initiative.

Ansprechpartner:info(at)sjr-magdeburg.de
Projektlink:http://www.sjr-magdeburg.de/
Schwerpunkte:Freiräume, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit, Rahmenbedingungen sichern

JugendInformationsZentrum

Das JugendInformationsZentrum Magdeburg ist eine Einrichtung des StadtJugendRing Magdeburg e. V. und wird gefördert von der Landeshauptstadt Magdeburg.

Ansprechpartner:info(at)jiz-magdeburg.de
Projektlink:http://jiz-magdeburg.de/
Schwerpunkte:Bildung, Freizeiten, Medienarbeit, Projektarbeit, Unterstützung und Begleitung, Vernetzung

Werte. Zusammen. Leben. in Thüringen

Unter dem Motto „Wert(e)voll? – Entdecken. Hinterfragen. Mitgestalten.“ können Jugendgruppen aus Thüringen auf eine Wertereise gehen. Dabei setzen sie sich mit ihren eigenen und den Werten ihrer Mitmenschen in der Region im direkten Austausch auseinander, gestalten kreative Aktionen und entwickeln Botschaften für ihren Ort. Am Ende des Projektes dokumentiert jede Gruppe die von ihr während des Projektverlaufes identifizierten Werte sowie Meinungen und Diskussionsergebnisse und stellt diese Dokumentation in einer Abschlussveranstaltung der Öffentlichkeit vor. Während der Projektlaufzeit werden die Gruppen durch ihre Projektbetreuer*innen und spezielle Coaches fachlich begleitet.

Ansprechpartner:post(at)ljrt-online.de
Projektlink:http://ljrt.de/tag/werte-zusammen-leben/
Schwerpunkte:Projektarbeit