Integration

Jugendarbeit ist vielfältig. Durch die unterschiedlichen Angebote der einzelnen Verbände gelingt es gemeinsam, eine Angebotspalette zu haben, bei der für alle etwas dabei ist. Die Vielfalt der Teilnehmenden bereichert die Jugendarbeit - und deshalb setzen sich Jugendringe auch für die weitere Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund oder mit besonderem Förderbedarf ein.

Aktion „Nur Mut?!“

In Kooperation mit dem „Team meX“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg hat der Stadtjugendring Stuttgart einen neuen Projekttag für Schulen im Großraum Stuttgart Namens „Nur Mut?!“ entwickelt. Der rund vierstündige Projekttag verknüpft die Themen „Widerstand damals“ und „Zivilcourage heute“, ohne sie gleichzusetzen. Eine Stadterkundung in der Stuttgarter Innenstadt gibt einen Einblick in Widerstandsaktionen im Nationalsozialismus. In Kleingruppen begeben sich die Schüler_innen gemeinsam auf Spurensuche und lernen Stuttgarter Orte kirchlichen, politischen und jugendlichen Widerstands im Dritten Reich kennen. Im zweiten Teil des Projekttages steht die Gegenwart im Mittelpunkt. Was verstehen wir heute unter Zivilcourage? Welche Unterschiede bestehen zum Widerstand im Nationalsozialismus? Welche Bedeutung hat Zivilcourage für unsere demokratische Gesellschaft? In praktischen Übungen werden sie außerdem für zivilcouragiertes Handeln im Hier und Heute ermutigt, ohne sich dabei in Gefahr zu bringen.

Ansprechpartner:Alexander.schell(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:http://www.sjr-stuttgart.de/index.php?id=86&tx_ttnews[tt_news]=521&cHash=82cac0b0990aa78648c73623d1150065
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme, Vernetzung

Aktion "Außerschulische Bildungsoffensive" in der JugendRegion Stuttgart -

Mehr Anerkennung für Bildung vom 28. März bis 6. April 2014 Die Stadt-und Kreisjugendringe in der JugendRegion Stuttgart fordern mehr Raum und Anerkennung für außerschulische Bildungsarbeit. Jugend(verbands)arbeit bietet in vielerlei Hinsicht genau das, was von einem ganzheitlichen Bildungskonzept zunehmend gefordert wird: interessengeleitetes, lebensweltorientiertes, freiwilliges, selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Lernen, Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz, Partizipation und Engagement. Im Zeitraum vom 28. März bis 6. April 2014 präsentieren die Jugendringe und Jugendverbände in der Region Stuttgart exemplarisch den Alltag ihrer vielfältigen Qualifizierungsmaßnahmen.

Ansprechpartner:
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Förderung, Integration, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Medienarbeit, Partizipation, politische Bildung, Qualifizierung, Selbstorganisation, Verantwortungsübernahme, Vernetzung

Aktion "Gender" - Mädchenaktionstag - Jungenaktionstag - Stadtspiel

Mädchenaktionstag 17. Mai 2014 Der Mädchenaktionstag ist ein Tag für Mädchen im Alter von 8-14 Jahren, an dem verschiedene Einrichtungen abwechslungsreiche Workshops anbieten. Kooperation zwischen Stadtjugendring und desse Mitgliedern Evangelische Jugend Stuttgart, Sportkreisjugend, Alevitische Jugend, BDKJ und weiterer Einrichtungen wie Diakonie und Katholische Seelsorge. Stadtspiel für Jungen. Bis zu 140 Jungs der 8. Klassen der allgemeinbildenden Schulen Stuttgarts erhalten auf Anmeldung die Möglichkeit, im Rahmen eines Projekttags in 12 Gruppen jeweils 3 unterschiedliche Stuttgarter Einrichtungen der Jungenarbeit mit kleinen Praxisübungen kennen zu lernen. Jungenaktionstag An einem Samstag erhalten bis zu 120 Jungs der Altersstufen 9 – 13 Jahre die Möglichkeit, allerlei jungenspezifische pädagogische Angebote auszuprobieren. 10 Fachkräfte der Stuttgarter Jungenarbeit werden ein abwechslungsreiches Angebot aus den Bereichen Spielpädagogik, Erlebnispädagogik, Medienpädagogik und Prävention zusammenstellen.

Ansprechpartner:joachim.stein(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Integration, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Qualifizierung, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Vernetzung

Aktion Ferienpate

Mehr als 11.000 Kinder und Jugendliche in Mannheim leben von Hartz IV. Das bedeutet, das ihre Grundversorgung gesichert ist. Zur Teilhabe am Leben in einer sozialen Gemeinschaft gehört jedoch mehr als Nahrung, Kleidung und ein Dach über dem Kopf. Ganz elementar wichtig ist ein Aufwachsen ohne Ausgrenzung. Dazu gehört für Kinder und Jugendliche auch, die Ferien mit Gleichaltrigen verbringen zu können. Genau dieses wollen die Mannheimer Jugendverbände und der Stadtjugendring Mannheim mit diesem Projekt, das es seit 2007 gibt, umsetzen. Dabei sollen die preisgünstigen Angebote der Jugendverbände, von A wie Arbeiter-Samariter-Jugend bis S wie Sportkreisjugend genutzt werden, um möglichst vielen Kindern und Jugendlichen ein paar schöne Ferientage ermöglichen. Ob es sich um eine Wandertour durch den Schwarzwald, ein Zeltlager im Elsaß oder um Action bei der Kindersportwoche handelt, immer ist eine qualifizierte pädagogische Betreuung durch JugendleiterInnen gewährleistet und soziales Lernen in Gemeinschaft garantiert. Jahr für Jahr profitieren mehr als 100 Kinder und Jugendliche von diesem Projekt. Aber mit der Freizeit allein ist es für uns nicht getan. Neben der Berücksichtigung der Ferienwünsche der Kinder und Jugendlichen achten wir ebenso darauf, dass der Anbieter der Freizeit und die Familie möglichst aus dem gleichen Stadtteil kommen. So besteht nach den Sommerferien für die Kinder die Möglichkeit, weiterhin Kontakt zum Jugendverband zu halten und beispielsweise die Gruppenstunden zu besuchen. Damit wollen wir mit dem Projekt eine nachhaltige Wirkung erzielen.

Ansprechpartner:ferienpate(at)sjr-mannheim.de
Projektlink:http://www.sjr-mannheim.de
Schwerpunkte:Förderung, Freizeiten, Integration, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung

Fortbildungen

Kindeswohlgefährdung Im Januar 2012 wurde das Gesetz zur Stärkung eins aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetz) verabschiedet. Dadurch wurde der Bereich der Kinder- und Jugendhilfe stärker in den Blick genommen, in dem Kinder und Jugendliche von neben- oder ehrenamtlich tätigen Personen beaufsichtigt, betreut, erzogen oder ausgebildet werden. In der SJR-Mitgliederversammlung wurden daraufhin verbandliche Qualifizierungskriterien verabschiedet. Es wurde beschlossen, dass sich die Qualifizierung von Jugendverbänden aus drei Präventionsbausteinen zusammen setzt 1. Informationsveranstaltung für Vereinsvorstände und Vereinsvertretungen 2. Fortbildung für ehrenamtliche Mitarbeitende 3. Fester Bestandteil der Jugendleiter/-innen Ausbildung Nächste Informationsveranstaltung ist am Montag, 17.03. Letzte Fortbildung war im Februar 2014 und wird im Oktober 2014 wieder stattfinden. Fortbildung für Jugendbegleiter (Das Jugendbegleiter-Programm des Landes Baden-Württemberg realisiert seit 2006 außerunterrichtliche Bildungs- und Betreuungsangebote an Schulen). Der Stadtjugendring Stuttgart plant im Mai 2014 eine zweitägige Fortbildung für Jugendbegleiter. Inhaltich werden am ersten Tag Elemente der JuLeiCa Schulung (Gruppenphasen, Aufsichtsplicht, Kindeswohl) durchgenommen. Der zweite Tag steht ganz im Fokus einer „vielfältigen, interkulturellen Schullandschaft“. Der SJR Stuttgart bietet dazu ein interkulturelles Training an. Grundkurs 2014 (JuLeiCa) Zurzeit findet der Grundkurs 2014 (JuLeiCa) Schulung statt. 17 Jugendliche bzw. junge Erwachsene aus 8 Mitgliedsvereinen nehmen daran teil. Der Grundkurs spiegelt die Vielfältigkeit des SJR Stuttgart wieder. Es nehmen Jugendliche mit vietnamesischen, türkischen, serbischen, russischen und deutschen Wurzeln teil.

Ansprechpartner:joerg.sander(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Förderung, Freizeiten, Integration, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme, Vernetzung

Interkultur: "Get together"

Unser Projekt „Get together“ hist von uns ein weiterer Beitrag, die Willkommenskultur in Stuttgart nachhaltig zu ändern. „Get together“ ist ein Netzwerk, von jungen Leuten in Stuttgart, die jungen neu angekommenen Migrantinnen und Migranten Orientierung bieten wollen. Wir möchten mit diesem Projekt unsere Mitgliedsvereine ermutigen, sich stärker für junge Migrantinnen und Migranten zu öffnen.

Ansprechpartner:bettina.schaefer(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Integration, Interessenvertretung, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Rahmenbedingungen sichern, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung

Interkultur: Jugendmigrationsrat (JuMigRa)

Das zweite internationale Expertentreffen wurde im November 2013 erfolgreich durchgeführt. Nun gilt es, die Ergebnisse dieses internationalen Austauschtreffens zu sichern, und sie in die Handlungsempfehlungen einzuarbeiten. Die Erstellung von Handlungsempfehlungen für „Politik“ und „Praxis“ ist eines der Ziele unseres JuMigRa-Projekts. Für das Erarbeiten der Handlungsempfehlungen wurde eine interdisziplinär zusammengesetzte Projektgruppe gegründet. Bis Herbst 2014 werden Handlungsempfehlungen erarbeitet, die dann auf dem letzten internationalen Expertentreffen vorgestellt und verabschiedet werden. Auf Kommunaler Ebene sind wir weiterhin dabei die regionalen Strukturen zu stärken.

Ansprechpartner:
Projektlink:http://jugendmigrationsrat.de/
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Interessenvertretung, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung

Interkultur: Kulturentisch

Jährlich findet ein Kulturentisch statt, in diesem Jahr am Donnerstag, 15.05.2014 in der Jugendkirche Stuttgart. Der Kulturentisch wird zusammen mit der Evangelischen Jugend Stuttgart und mehreren Jugendverbänden veranstaltet. Ziel des Kulturentisches ist es, Menschen unterschiedlicher Herkunft im wahrsten Sinne des Wortes an einen Tisch zu bekommen und damit den interkulturellen Dialog anzutreiben. Der Titel in diesem Jahr „Musik gegen Ausgrenzung“. U.a. mit der Band Wüstenblume (diese setzt sich aus Musikern zusammen, die alle in Flüchtlingsheimen leben)

Ansprechpartner:joerg.sander(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung

Interkultur: „Wir neuen Deutschen“

„Wir neuen Deutschen“ Im März 2014 fand eine Lesung mit dem Titel „Wir neuen Deutschen“ statt. Das Etikett nennt sich «Migrationshintergrund» und betrifft 18 Millionen Menschen in Deutschland. Ganz gleich, ob sich jemand als Deutscher fühlt oder nicht, ob jemand hier geboren wurde oder zugewandert ist – es drückt einen Stempel auf: Du bist nicht von hier. Drei dieser Menschen sind Alice Bota, Khuê Pham und Özlem Topçu. Obwohl ihre Familien aus ganz unterschiedlichen Ländern kommen – Polen, Vietnam, Türkei – vereint sie eine Erfahrung: Dass sie alles sind, nur nicht deutsch. Doch was heißt das überhaupt, deutsch sein? Und wie hoch ist der Preis, um als deutsch zu gelten? StandUp Comedy Oktober 2014 findet eine StandUp Comedy Veranstaltung zu „Wir neuen Deutschen statt“. Mit den Mitteln der StandUp-Comedy möchten wir einen Blick auf Deutschland aus der Einwanderer Perspektive und auf das Zusammenleben verschiedener Kulturen werfen. Vorgesehen sind vier Comedians, die alle eines gemeinsam haben. Sie leben in Deutschland und haben einen sogenannten Migrationshintergrund. Sie sind Wanderer zwischen Welten und den Kulturen, sie nehmen alles aufs Korn, was den traditionsbewussten Deutschen heilig ist - und sich selbst gleich mit.

Ansprechpartner:joerg.sander(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Toleranz & Vielfalt

Interkulturelles Tanzprojekt

Interkulturelles Tanzprojekt Drei Mitgliedsvereine des SJR Stuttgart werden ein (kleines) interkulturelles Projekt umsetzen. Wie bei unserem Jubiläum „30 Jahre Interkultur“ im Theaterhaus im Dezember 2010, werden auch in diesem Jahr wieder, Elemente von verschiedenen Folkloretänzen in einem gemeinsamen Folkloretanz aufgeführt. Es wird von der eritreischen Jugend, der serbischen Jugend (Sloga) und der griechischen Jugend (Pontiki Estia) gemeinsam getanzt. Es werden Tänze aus der eritreischen, serbischen und griechischen Folklore getanzt. Selbstverständlich ist es auch vorgesehen, dass sich die Vereine gegenseitig Besuchen werden.

Ansprechpartner:joerg.sander(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung

Internationales: "Rap atelier"

Sag an was geht, Rap atelier- Start up einer Kooperation von Jugendlichen aus Vereinen mit Migrationshintergrund und dem Jugendrat in Stuttgart. März 2014 Direkte Kooperationen mit Jugendlichen aus Vereinen mit Migrationshintergrund sind als Zielgruppe des Jugendrats bisher ausgeblendet. In Vereinen sind jedoch engagierte Jugendleitungen, die ihre jugendpolitischen Themen mit den Jugendratsvertretungen diskutieren könnten. In einem Erprobungsprojekt im Stadtteil Ost werden in einem Rap Atelier (4 Termine) 10 Jugendliche (Jugendräte und Jugendliche aus Vereinen mit Migrationshintergrund) aus ihren Lebensrealitäten Texte unter Anleitung von einem Rap-Künstler erstellen.Diese kreative jugendnahe Arbeitsform, ermöglicht den Jugendlichen der verschiedenen Milieus in Erstkontakt zu treten und ihre Jugendthemen mit dem neu gewählten Jugendrat zu teilen. In der Endphase des Projekts wird die Zusammenarbeit filmisch dokumentiert und in einem kurzen 3 min Werbespot zu der Kooperation des Jugendrats mit Vereinen als youtube Video veröffentlicht. Der Film wird an der Mitgliederversammlung des Stadtjugendrings und im AK des Jugendrats präsentiert. Eine Kurzbeschreibung des Projekts mit link zum Film wird den Bezirksbeiräten und dem Gemeinderat als Information zugesandt.

Ansprechpartner:Bettina.schaefer(at)sjr-stuttgart.de
Projektlink:www.sjr-stuttgart.de
Schwerpunkte:Bildung, Freiräume, Integration, Interessenvertretung, Internationale Begegnungen, Jugendpolitik, Medienarbeit, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt

Jugendredaktion „OYSTr“ Online Youth Stuttgart

Die neue Plattform, in der Jugendliche für Jugendliche Texte, Bilder, Videos und Podcasts zu Jugendthemen veröffentlichen können. Bei OYSTR können alle Jugendlichen mitarbeiten und mitveröffentlichen.

Ansprechpartner:
Projektlink:www.Oystr.info
Schwerpunkte:Bildung, Integration, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Medienarbeit, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit, Qualifizierung, Selbstorganisation, Unterstützung und Begleitung, Vernetzung

Youth Refugee Council

Die meisten jungen Flüchtlinge wollen Teil unserer Gesellschaft werden und eine gute Zukunftsperspektive für ihr Leben in Deutschland erarbeiten. Was auch immer die Motive für die Flucht waren: alle jungen Menschen haben Anspruch auf eine erfüllte Zukunft. Wir, als Interessenvertretung aller jungen Menschen in Baden-Württemberg, setzen uns für die Anliegen von schutzsuchenden jungen Menschen ein und wollen mit den Stärken und Kompetenzen der Jugendarbeit zur Verbesserung ihrer Lebenssituation und zu ihrer Teilhabe an der Gesellschaft beitragen.

Wir unterstützen die Selbstorganisation junger geflüchteter Menschen, zum Beispiel den Youth Refugee Council (YRC). Der YRC hat sich folgende Ziele gesetzt:

  • + den Landesjugendring zu allen Fragen, die junge Geflüchtete betreffen, bei der Erarbeitung von fachlichen und politischen Positionen unterstützen,
  • + zur Qualifizierung junger Geflüchteter für ihre aktive Beteiligung und Teilhabe in der Jugendarbeit beitragen,
  • + Konzepte zur Qualifizierung Ehren- und Hauptamtlicher in der Arbeit mit und für junge Geflüchtete entwickeln,
  • + den Landesjugendring beim Aufbau eines Netzwerkes von Expert*innen unterstützen,
  • + Formen der Selbstorganisation junger Geflüchteter entwickeln und diskutieren.
  • Was passiert in 2017?
    Bei mehreren Veranstaltungen hat der YRC zusammen mit interessierten und engagierten jungen Menschen eine Reihe von Maßnahmen geplant, um junge Geflüchtete an die Jugendverbandsarbeit heranzuführen, darunter:
  • + zwei Seminare zur Einführung in die jugendpolitischen Strukturen BW für junge Geflüchtete;
  • + eine Reihe an Qualifizierungsmaßnahmen für junge Multiplikator*innen mit Fluchterfahrung, für die Organisation und Moderation von lokalen Jugendforen;
  • + bis zu sechs lokale Jugendforen mit Politik, Verwaltung und Jugendvereinen an ausgewählten Standorten in BW;
  • + Einbindung junger Geflüchteter beim Jugendlandtag 2017, mit dem Ziel Jugendliche mit Landespolitiker*innen in Kontakt zu bringen;
  • + 4. Eine Tandem-Ausbildung für bis zu 30 junge Geflüchtete und Engagierte aus den Verbänden/Ringen zum Kennenlernen der Jugendverbandsarbeit.
  • Nicht zuletzt wurde im Frühjahr 2017 eine Bundesfreiwilligen-Stelle in der Geschäftsstelle geschaffen, die durch eine Person mit Fluchterfahrung besetzt wird. Aufgabe wird unter anderem die kontinuierliche Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Aktivitäten im YRC sein.

    Ansprechpartner:yrc(at)ljrbw.de
    Projektlink:https://www.facebook.com/Youth.Refugee.Council/
    Schwerpunkte:Integration, Interessenvertretung, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung

    Flüchtlinge werden Freunde

    Das Aktionsprogramm „Flüchtlinge werden Freunde“ richtet sich an die Jugendarbeit und die Jugendpolitik in Bayern. Es will die Jugendarbeit ermutigen und befähigen, ihre Angebote für junge Flüchtlinge zu öffnen. Damit erfüllt es eine der Grundintentionen des BJR, nämlich die Gesellschaft gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus zu stärken. Im Kern geht es darum, junge Flüchtlinge mit Mitteln der Jugendarbeit zu erreichen und ihnen Perspektiven zu eröffnen. Das Programm richtet sich in erster Linie an Fachkräfte der Jugendarbeit. Drei wesentliche Aussagen sind dabei von Bedeutung: - Der BJR versteht sich als Sprachrohr für junge Menschen in Bayern. Er setzt sich deshalb für die Interessen und Rechte junger Flüchtlinge ein. - Junge Flüchtlinge sind Expertinnen und Experten in eigener Sache. Der BJR beteiligt sie aktiv bei der Durchführung des Aktionsprogramms. - Der BJR unterstützt seine Mitgliedsorganisationen dabei, ihre Angebote für junge Flüchtlinge zu öffnen. Sie sollen die gesellschaftliche Teilhabe von jungen Flüchtlingen erreichen und stärken.

    Ansprechpartner:jaeckel.julia(at)bjr.de
    Projektlink:http://www.fluechtlinge-werden-freunde.de/
    Schwerpunkte:Integration, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung

    Potenzial Vielfalt

    Potential Vielfalt ist ein Kooperationsprojekt des BJR mit der Alevitischen Jugend in Bayern (BDAJ-Bayern), der Jugend der Förderation der türkischen Arbeitervereine (DIDF-Jugend) und der Assyrischen Jugend Mitteleuropas (AJM). Mit dem Projekt Potential Vielfalt soll die interkulturelle Öffnung als strukturelle Maßnahme in der Jugendarbeit weiter verankert werden.

    Ansprechpartner:schroth.christian(at)bjr.de
    Projektlink:https://www.bjr.de/themen/integration/potential-vielfalt.html
    Schwerpunkte:Integration, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt

    JUNG-GEFLÜCHTET-SELBSTBESTIMMT

    Junge Geflüchtete haben ein Recht auf Angebote der Freizeitgestaltung und Interessenvertretung: In einem Förderprojekt unterstützt der Landesjugendring Berlin Jugendverbände und Jugendbildungsstätten dabei, Projekte für Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund durchzuführen. Ob Sommercamp, Sportwoche oder Kunstprojekte: Berliner Jugendverbände, Jugendbildungsstätten und Migrant_innenjugendselbstorganisationen sind zivilgesellschaftliche Akteure, die jungen Geflüchteten Angebote zur Freizeitgestaltung und Interessenvertretung machen. Laufend können sie Förderanträge für Projekte mit jungen Geflüchteten beim Landesjugendring Berlin stellen. Mit modularen Fortbildungsangeboten unterstützt der Landesjugendring Berlin zudem Jugendverbände und andere Akteure in der Jugendarbeit in ihrer Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten.

    Ansprechpartner:kauka(at)ljrberlin.de
    Projektlink:www.jung-gefluechtet-selbstbestimmt.de
    Schwerpunkte:Bildung, Förderung, Freizeiten, Integration, Interessenvertretung, Partizipation, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme

    Vom FÜR zum MIT

    Vier Jugendverbände erarbeiten und erproben gemeinsam mit dem Landesjugendring durch „Vom FÜR zum MIT“ neue Konzepte, Formate und Strategien, um junge Geflüchtete langfristig in Angebote und Mitwirkungsstrukturen der Jugendverbandsarbeit einzubeziehen und sich mit anderen Akteuren des Arbeitsfeldes zu vernetzen. Die Ergebnisse werden Jugendverbänden auf Landes- und Bundesebene während des gesamten Projektzeitraums von März 2017 bis September 2019 zur Verfügung gestellt.

    Ansprechpartner:kauka(at)ljrberlin.de
    Projektlink:http://www.ljrberlin.de/vom-f%C3%BCr-zum-mit
    Schwerpunkte:Integration, Interessenvertretung, Jugendpolitik, Juleica, Partizipation, politische Bildung, Qualifizierung, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme, Vernetzung

    Fachstelle Perspektiven für die interkulturelle Öffnung der Jugendverbandsarbeit und Beratung von Migrant_innenjugendselbstorganisationen

    Zur Unterstützung der interkulturellen Öffnung der Jugendverbandsarbeit gibt es seit dem 1. August 2016 die Fachstelle Perspektiven. Ziel der Fachstelle ist es einerseits, die ehren-und hauptamtlichen Mitarbeiter_innen der Jugendverbandsarbeit für eine interkulturelle Öffnung ihrer Angebote und Einrichtungen zu sensibilisieren und zu qualifizieren sowie Begegnungen zwischen einheimischen Jugendlichen und Kindern und Jugendlichen mit einem Fluchthintergrund zu ermöglichen. Anderseits gilt es, die Strukturen im Land Brandenburg dafür zu stärken, dass junge engagierte Menschen mit Fluchthinter-grund die Möglichkeiten haben, sich professionell selbst zu organisieren. In Brandenburg wirkende Selbstorganisationen junger Menschen mit Fluchthintergrund und/oder Migrant_innenjugendselbstorganisationen werden durch die Fachstelle entsprechend beraten und begleitet. Um diese Ziele zu erreichen wurden zuletzt Teilnahmeunterlagen für die Jugend(verbands)arbeit in 13 Sprachen übersetzt und Jugendverbänden, Ehrenamtlichen und Interessieren der interkulturellen Ju-gendarbeit zur Verfügung gestellt. Somit wird der Zugang zu Ferienfreizeiten, Seminaren und Projekte für alle Kinder und Jugendlichen, egal welcher Herkunft ermöglicht. Für 2017 ist u.a. geplant, Fachkräfte der Jugendverbände inhaltlich durch die dreiteilige Fortbildungsreihe „Geschafft?! Und jetzt!? Interkulturalität in der Arbeit mit jungen Geflüchteten“ zu schulen und in einer anschließenden Prozess-begleitung zu unterstützen. Ansprechpartnerin: Sara-Marie Ruthenberg

    Ansprechpartner:sara-marie.ruthenberg(at)ljr-brandenburg.de
    Projektlink:www.ljr-brandenburg.de
    Schwerpunkte:Integration, Jugendpolitik, Toleranz & Vielfalt

    Freiwilligendienste mit Geflüchteten

    Ein Freiwilligendienst bietet jungen Menschen viele Möglichkeiten und trägt zu ihrer persönlichen Entwicklung bei. Diese Chance soll auch jungen Geflüchteten geboten werden. Für sie kann der Freiwilligendienst zur Integration in die Ankunftsgesellschaft beitragen. Aber auch für die Einsatzstellen bieten sich Chancen im gegenseitigen Lernen und dem Erschließen neuer Tätigkeitsfelder. Freiwilligendienste mit Geflüchteten sind also ein gelebter Beitrag zu mehr gegenseitigem Verständnis und interkultureller Verständigung. Um die Freiwilligendienste bei Geflüchteten bekannter zu machen und Träger und Einsatzstellen bei allen Fragen zu diesem Gebiet zu unterstützen, hat der Landesjugendring Brandenburg Trägerwerk e.V. diese Fachstelle eingerichtet. Sie versteht sich als Service- und Beratungsstelle und ist dabei auch über die Landesgrenzen Brandenburgs ansprechbar. Die Themenbereiche sind insbesondere die rechtlichen Voraussetzungen, die themenspezifische Fortbildung, sowie auch die Beratung in Krisenfällen wie etwa drohenden Abschiebungen. Ansprechpartner: Steffen Göths

    Ansprechpartner:steffen.goeths(at)ljr-brandenburg.de
    Projektlink:www.ljr-brandenburg.de/freiwilliendienste
    Schwerpunkte:Bildung, Förderung, Integration, Persönlichkeitsentwicklung, Qualifizierung, Toleranz & Vielfalt

    UNEXPECTED

    Mit dem Projekt UNEXPECTED möchte der Bremer Jugendring auf unkonventionelle Wei-se jungen Bremer_innen und ganz besonders auch denjenigen, die neu nach Bremen ge-kommen sind, mehr Raum geben, um ihre eigenen Wünsche und ihre Sicht auf die Dinge in die Gesellschaft einzubringen. UNEXPECTED steht für: eine positive Einstellung ge-genüber unerwarteten und neuen Ideen vom Zusammenleben, spannende Begegnungen zwischen jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Erfahrungen, coole Diskussio-nen zwischen Jugendlichen und Politiker_innen, z.B. an abgefahrenen Orten oder mit spaßigen Methoden, ganz eigene Themen und Interessen umsetzen können, auch wenn diese ungewöhnlich sind, Gemeinsamkeiten finden, selbstbestimmt und kreativ sein. Der Bremer Jugendring unterstützt im Projekt UNEXPECTED junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen dabei, sich gemeinsam entweder in einem kreativen Forum auszutau-schen und/oder in einen selbstgestalteten Dialog mit Entscheidungsträger_innen zu treten.

    Ansprechpartner:arabella.walter(at)bremerjugendring.de
    Projektlink:http://www.unexpected-bremen.de/
    Schwerpunkte:Förderung, Integration, Partizipation, politische Bildung, Projektarbeit, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung

    Partizipation – Bildung – Integration

    Von September 2013 bis August 2016 führt der Landesjugendring Hamburg e.V. das Modellprojekt „Partizipation – Bildung – Integration, Integration von Migranten/innenjugendselbstorganisationen (MJSO) in Jugendverbandsstrukturen und Interkulturelle Öffnung der Jugendverbände“ durch. Dieses Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Landesjugendring Berlin e.V. statt. Bei beiden Landesjugendringen wurde dafür eine Projektstelle eingerichtet, zuständig für das jeweilige Bundesland. Im Rahmen des Projektes werden die folgenden drei Ziele verfolgt: a) Migranten/innenjugendselbstorganisationen unterstützen, stabile Verbandsstrukturen aufzubauen, fortzuentwickeln und zu verstetigen, b) die Partizipation von Migranten/innenjugendselbstorganisationen in den Strukturen der Landesjugendringe zu stärken, c) Jugendverbände bei Aktivitäten und Prozessen zur interkulturellen Öffnung zu unterstützen und zu begleiten. Der besondere Handlungsbedarf liegt in Hamburg bei den Zielen b) und c). Das Modellprojekt beim Landesjugendring Hamburg e.V. wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration.

    Ansprechpartner:modellprojekt(at)ljr-hh.de
    Projektlink:http://www.ljr-hh.de/Das-Projekt.500.0.html
    Schwerpunkte:Integration

    Interkulturelle Öffnung- Coaching von MJSO

    Die Interkulturelle Öffnung ist eine der größten Herausforderungen für die Jugendverbände in den kommenden Jahren und gleichzeitig eine große Chance der verbandlichen Weiterentwicklung. Neben den etablierten Jugendverbänden ist ein Zuwachs von Migrantenjugendselbstorganisationen (MJSO) wahrnehmbar, die sich für eine gleichberechtige, gesellschaftliche Teilhabe von und für Jugendliche mit Migrationshintergrund engagieren. Diese jungen und neuen Selbstorganisationen auf ihrem Weg des Verbandsaufbaus zu stärken und zu fördern ist ein wichtiges Anliegen des Hessischen Jugendrings (hjr). In den vergangenen Jahren hat der hjr durch das Projekt zusammen[ ]wachsen, dass im Rahmen des Akti-onsprogramm „Stärkung und Teilhabe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ vom Land Hessen gefördert wurde, erfolgreiche Impulse für eine interkulturelle Jugendverbandsarbeit angeregt. Auch mit der zuletzt durchgeführten Fortbildungsreihe „Vielfältig, engagiert und qualifiziert“ wurden das kontinuierliche Coaching und die Vernetzung mit MJSO fortgeführt. Als hjr führen wir individuelle Beratungen in grundlegenden Fragen der Jugendverbandsarbeit durch oder initiieren bedarfsorientierte Qualifikationsmaßnahmen und Kooperationen.

    Ansprechpartner:salim(at)hessischer-jugendring.de
    Projektlink:http://www.hessischer-jugendring.de/zusammen-wachsen.html
    Schwerpunkte:Integration, Projektarbeit, Toleranz & Vielfalt

    Parade der Kulturen

    Täglich zeigen Menschen aus 180 verschiedenen Nationen in Frankfurt am Main, wie alle von einem friedlichen Miteinander und gegenseitigem Respekt profitieren können. Ob kulturell, sportlich, geschäftlich, ob im Unternehmen, dem Verein, der Theater- oder Musikgruppe, dem Jugendverband oder in der Schule. Die Parade der Kulturen ist die große Bühne dieses Bewusstseins, denn Frankfurt hat verstanden, dass Immigration eine Chance für die Zukunft Deutschlands ist. Seit nunmehr zehn Jahren demonstrieren Frankfurter aus aller Welt mit der Parade der Kulturen für ein friedliches Zusammenleben und gegenseitigen Respekt.

    Ansprechpartner:geschaeftsstelle(at)frankfurterjugendring.de
    Projektlink:http://www.parade-der-kulturen.de/
    Schwerpunkte:Integration

    Generationhochdrei

    fördert eure innovativen und kreativen Projekte in den drei Förderbereichen Beteiligung, Vielfalt und Engagement & Experimentelles. Ihr wollt mit eurer Jugendgruppe etwas völlig Neues ausprobieren? Ihr wollt anderen Jugendlichen zeigen, wie großartig und lohnenswert es ist, sich ehrenamtlich zu engagieren? Ihr habt für euren Jugendverband eine Idee für ein tolles Experiment oder wisst genau, wie man die Mitbestimmung von jungen Menschen in der Politik und in der Gesellschaft verbessern kann? Aber ihr steht auch vor der Herausforderung, aus diesen Ideen ein konkretes Projekt entstehen zu lassen und dafür auch das nötige Geld aufzutreiben? Dann kann euch Generation³ weiterhelfen! Das Förderprogramm unterstützt euch und eure Verbände und Jugendgruppen bei Projekten in ganz Niedersachsen und setzt inhaltliche Impulse für aktuelle Themen in der Jugendarbeit. Es gibt im Rahmen des Förderprogramms dabei die Möglichkeit, eure Ideen als micro-Projekt mit 2.500 Euro oder als Modell-Projekt mit bis zu 30.000 Euro fördern zu lassen. Also: Stellt einen Antrag und sorgt weiterhin für das BESTE in der Jugendarbeit!

    Ansprechpartner:info(at)generationhochdrei.de
    Projektlink:http://www.generationhochdrei.de/
    Schwerpunkte:Bildung, Förderung, Integration, Juleica, Partizipation, politische Bildung, Toleranz & Vielfalt

    Juleica-Ausbildung.de

    www.juleica-ausbildung.de ist die Ausbildungsbörse für Juleica-Aus- und Fortbildungen. In Niedersachsen gestartet steht sie demnächst auch in 6 weiteren Bundesländern zur Verfügung. Hier finden Jugendliche und junge Erwachsene zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten und regional verortet freie Ausbildungsplätze für die Qualifizierung zur Jugendleiterin / zum Jugendleiter.

    Ansprechpartner:info(at)juleica-ausbildung.de
    Projektlink:www.juleica-ausbildung.de
    Schwerpunkte:Bildung, Integration, Juleica, Qualifizierung, Vernetzung

    neXTkultur

    In unserer heutigen Einwanderunsggesellschaft ist Vielfalt Normalität. Menschen mit (familiärer) Migrationsgeschichte sind in in vielen Bereichen der Gesellschaft unterrepräsentiert – auch in der Jugendarbeit. Mit dem Projekt neXTkultur des Landesjugendring Niedersachsen e.V. werden die Themen Migration, Integration, Partizipation und Kooperation aufgegriffen. Konkret werden Vereinigungen junger Menschen mit Migrationsgeschichte (VJMs) und MJSOen beim Strukturaufbau sowie Jugendringe und Jugendverbände bei der Öffnung unterstützt. Seit 2016 sind die Unterstützung bei Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten und Qualifizierungsangebote für interkulturelle Kompetenz weitere Schwerpunkte.

    Ansprechpartner:nextkultur(at)ljr.de
    Projektlink:http://nextkultur.de
    Schwerpunkte:Integration, Partizipation, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Vernetzung

    QiK – Qualifizierung interkulturelle Kompetenz in der Jugendarbeit

    Die Qualifizierungsangebote QiK dienen der Vermittlung und Vertiefung von interkultureller Kompetenz in der Jugendarbeit. Es gibt verschiedene Elemente und Formate, die verschiedene Bedarfe decken. Mit dem Qualifizierungsangebot sollen ehrenamtlich und hauptamtlich Aktive in der Jugendarbeit in ihrer Arbeit mit Jugendlichen mit Fluchterfahrung oder (familiärer) Migrationsgeschichte unterstützt und mit dem nötigen Wissen ausgestattet werden. Bei den Veranstaltungen wird die Möglichkeit geboten, Expert-inn-en Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen einzubringen, mit anderen Aktiven in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Es gibt eine Trainer-innen–Ausbildung, Tages- und Abendveranstaltungen sowie Juleica-Module.

    Ansprechpartner:qik(at)ljr.de
    Projektlink:http://nextkultur.de/qik.html
    Schwerpunkte:Bildung, Integration, Juleica, Qualifizierung, Toleranz & Vielfalt, Vernetzung

    AG Interkulturelle Öffnung – Zeitleiste

    Seit 2001 arbeiten engagierte haupt- und ehrenamtliche Kolleg/innen aus verschiedenen Verbänden aktiv an migrations- und integrationspolitischen Themen. Die Arbeitsgruppe Interkulturelle Öffnung des Landesjugendrings NRW ist neben den Aktivitäten des Projekts „Ö2 – Beratung von Jugendringen in Prozessen interkultureller Öffnung“ Motor der Aktivitäten im Bereich der Interkulturellen Öffnung. Die gesammelten Erfahrungen und Erfolge der AG Interkulturelle Öffnung finden sich gebündelt auf der Webseite des Landesjugendrings NRW in der Zeitleiste „Bitte öffnen! Interkulturelle Jugendverbandsarbeit von 2001 bis heute“.

    Ansprechpartner:prassel(at)ljr-nrw.de
    Projektlink:interkulturell.ljr-nrw.de
    Schwerpunkte:Integration

    Projekt Ö2

    Das Projekt „Ö2 – Beratung von Jugendringen in Prozessen interkultureller Öffnung“ unterstützt Stadt- und Kreisjugendringe in NRW auf dem Weg zur interkulturellen Öffnung, initiiert interkulturelle Netzwerke, stärkt und qualifiziert Vereine Jugendlicher mit Migrationshintergrund und ermöglicht einen regelmäßigen Austausch.

    Ansprechpartner:kutzner(at)ljr-nrw.de
    Projektlink:http://ljr-nrw.de/projekte/oe2/ueberblick.html
    Schwerpunkte:Integration, Interessenvertretung, Qualifizierung, Selbstorganisation, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Vernetzung

    Zukunft braucht Erinnerung

    Die Erinnerungsarbeit gehört seit vielen Jahren zu einem der Schwerpunktthemen des Jugendrings Dortmund. Im Laufe der letzten Jahre wurden bereits 82 Jugendliche durch Oberbürgermeister Ullrich Sierau und den Vorsitzenden des Jugendrings Dirk Loose zu Botschafter_innen der Erinnerung ernannt. Im März werden weitere 40 Jugendliche hinzukommen. Begleitet durch den Jugendring Dortmund engagieren sich diese jungen Menschen in Dortmund für die Menschenrechte und gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Mit Beiträgen zum Thema Menschenrechte gestalten sie u.a. den Holocaustgedenktag und die Gedenkveranstaltung am Karfreitag in der Bittermark mit. Im Waldgebiet der Bittermark und seiner Umgebung wurden 1945 um Ostern herum etwa 300 Menschen von den Nazis ermordet. Menschenrechte verteidgen - Zivilcourage zeigen! Unter dieser Überschrift haben sich die jugendliche Botschafter_innen der Erinnerung mit dem Grundrecht auf Asyl beschäftigt. Als Ergebnis ist ein interaktiver Kurzfilm entstanden. Im Mittelpunkt stehen die Erlebnisse von zwei jungen Flüchtlingen auf dem Weg zur Ausländerbehörde. Sie begegnen Menschen, die ihnen helfen und Menschen, die für sie Partei ergreifen und Zivilcourage zeigen, aber auch Nazis, die die Menschenrechte in Frage stellen. Das Drehbuch wurde von den Jugendlichen geschrieben und mit Unterstützung durch Profis aus der Filmbranche in der Dortmunder Nordstadt umgesetzt. Filmpremiere wird dieses Jahr im März anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus sein. Durch die Arbeitsstelle "Zukunft braucht Erinnerung" werden außerdem die Stolpersteinverlegungen in Dortmund koordiniert und begleitet sowie das Erinnerungsportal für Dortmund (www.erport-do.de) organisiert.

    Ansprechpartner:andreas.roshol(at)jugendring-do.de
    Projektlink:www.jugendring-do.de
    Schwerpunkte:Bildung, Integration, Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung, Projektarbeit, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung

    JuleicaVielfalt

    Mit diesem Projekt kooperierte der Landesjugendring Saar mit Migrantenorganisationen im Saarland. Ziel war es deren ehrenamtlichen Betreuungspersonen in der Jugendarbeit zu JugendleiterInnen auszubilden. Ihre spezifischen Interessen sollten dabei eine besondere Berücksichtigung finden. Nach und nach sollten diese selbst dazu in die Lage versetzt werden, die Ausbildungen evtl. in Kooperation mit anderen selbst durchzuführen. Das Projekt wurde gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" in kooperation mit dem Regionalverband Saarbrücken.

    Ansprechpartner:info(at)landesjugendring-saar.de
    Projektlink:http://www.landesjugendring-saar.de/publikationen/veroeffentlichungen.html
    Schwerpunkte:Integration, Juleica, Qualifizierung, Toleranz & Vielfalt, Unterstützung und Begleitung, Verantwortungsübernahme